Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat gemeinsam mit der Stiftung Warentest 14 Akku-Staubsauger getestet. Das Ergebnis fällt gemischt aus: Sieben Akkusauger bewähren sich als gute Haushaltshelfer, ein Gerät liegt im Mittelfeld, sechs weitere Geräte überzeugen nicht. Zwei Produkte versagen sogar komplett und erhalten die Note „nicht zufriedenstellend“.
Besonders erfreulich: Im aktuellen Test konnten sich ausnahmslos europäische Marken im Spitzenfeld durchsetzen. Sie überzeugen mit guter Reinigungsleistung und solider Verarbeitung. Ausreißer ist lediglich der „Philips 5000 Series Flex“, der nur mit „weniger zufriedenstellend“ bewertet wurde. „Abseits der schwachen Saugleistung bläst das Gerät vergleichsweise viel Feinstaub wieder in die Raumluft, was ein gravierender Nachteil für Hausstaub-Allergiker:innen ist“, so VKI-Projektleiter Christian Undeutsch. Darüber hinaus wurde im Griff Naphthalin nachgewiesen, ein Stoff, der im Verdacht steht, krebserregend zu sein.
Auch bei Xiaomi (G20 Max) wurde Naphthalin im Griff festgestellt. Die gemessenen Werte lagen jeweils knapp unter dem Grenzwert des GS-Siegels („Geprüfte Sicherheit“). Der Akkusauger erhielt gesamt ebenfalls ein „weniger zufriedenstellend“. „Nicht zufriedenstellend“ lautete das Urteil für den „Shark PowerPro IZ380EU“ und den „Anyson Stars 5“. Letzterer erinnert optisch stark an einen Dyson und wird nur über Amazon vertrieben. Beide Modelle fielen beim Hauptkriterium Saugen klar durch.
Akku-Staubsauger halten nicht lange durch
Auch wenn gute Akku-Staubsauger bei der Saugleistung inzwischen mit kabelgebundenen Geräten mithalten können, bleibt die Laufzeit ein Knackpunkt. Auf höchster Stufe (auf Teppich) ist etwa bei Xiaomi bereits nach sechs Minuten Schluss, beim getesteten Modell von Samsung nach neun Minuten. Längere Laufzeiten erzielen zwar einzelne Modelle, allerdings häufig auf Kosten der Reinigungsleistung.
„Ein Wechselakku ist zwar sinnvoll, jedoch meist im Lieferumfang nicht enthalten“, betont Undeutsch. Der Haltbarkeitstest zeigt zudem, dass die Akkukapazität bei manchen Geräten rasch nachlässt. Besonders stark war der Kapazitätsverlust bei „Dyson V11 Advanced“. Bei Xiaomi kann ein Akkuwechsel zudem nur über einen autorisierten Servicepartner erfolgen.
Mehr Details und die ausführlichen Testergebnisse gibt es ab sofort auf www.vki.at/akkusauger-2026 (Bezahlschranke).




















