• Aktuellste
  • Beiträge
  • Alle
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Service
  • Elektrotechnik
  • Produkte
KSV1870 Pleite bei Firmen stieg erneut

KSV1870: Anstieg bei Firmenpleiten setzt sich fort

24. September 2024
APG Factbox: PV bleibt auch im September stark

APG Factbox: PV bleibt auch im September stark

28. Oktober 2026
Batteriespeicher PowerTitan 3.0 besteht extremen Brandtest

Batteriespeicher PowerTitan 3.0 besteht extremen Brandtest

28. Oktober 2026
Hisense startet TV-Aktion mit RGB Mini LED

Hisense startet TV-Aktion mit RGB Mini LED

28. Oktober 2026
ERA sucht eine:n Elektrotechniker:in im Verkaufsinnendienst

ERA sucht eine:n Elektrotechniker:in im Verkaufsinnendienst

28. Oktober 2026
Toperczer sucht eine:n Servicetechniker:in

Toperczer sucht eine:n Servicetechniker:in

28. Oktober 2026
Dr. Peter Christian Zinkann verstorben

Miele trauert um langjährigen Firmenchef Dr. Peter Christian Zinkann

23. Oktober 2026
Expert Plankensteiner 70 Jahre Jubiläum Glücksrad Gewinner

70 Jahre Expert Plankensteiner: Villacher Elektro-Urgestein feierte Jubiläum

23. Oktober 2026
Online-Betrug: Deutschland zeigt mögliche Risiken für Österreich

Online-Betrug: Deutschland zeigt mögliche Risiken für Österreich

23. Oktober 2026
Wien Energie sucht eine:n Projektmanger:in für Kraftwerks- und Energietechnik

Wien Energie sucht eine:n Projektmanger:in für Kraftwerks- und Energietechnik

22. Oktober 2026
ATM Türautomatik sucht eine:n Servicetechniker:in

ATM Türautomatik sucht eine:n Servicetechniker:in

22. Oktober 2026
Remington erweitert Styling-Serie um zwei neue Geräte

Remington erweitert Styling-Serie um zwei neue Geräte

21. Oktober 2026
Canal+ Gewinnspiel EFHT 2026 Gewinner

Canal+: Spannende Fußballabende als EFHT-Gewinn

21. Oktober 2026
Elektrobranche.at
Ihr unabhängiges Fachmagazin für Handel & Gewerbe
  • Kontakt
  • LinkedIn
Newsletter
  • Home
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Elektrotechnik
  • Produkte
  • Panorama
  • Service
  • Jobbörse
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
Retail
  • Home
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Elektrotechnik
  • Produkte
  • Panorama
  • Service
  • Jobbörse
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
ELEKTRObranche.at
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
WERBUNG
Home Branche

KSV1870: Anstieg bei Firmenpleiten setzt sich fort

Redaktion ELEKTRO|branche.at von Redaktion ELEKTRO|branche.at
24. September 2024
in Branche
0
KSV1870 Pleite bei Firmen stieg erneut

© AdobeStock

Laut der Kreditschützer gibt’s in den ersten drei Quartalen einen weiteren Anstieg bei Firmenpleiten. Die Zahl der Großinsolvenzen hat sich sogar verdoppelt.

Laut aktueller KSV1870 Hochrechnung wurden in den ersten drei Quartalen 2024 in Österreich 4.895 (+ 24,6 % gegenüber 2023) Unternehmen insolvent. Das sind durchschnittlich 18 Firmenpleiten pro Tag. Besonders betroffen sind einmal mehr der Handel, die Bauwirtschaft und die Beherbergung/Gastronomie.

In Kombination mit einer Vielzahl an Großinsolvenzen – bereits jetzt gibt es 55 Großinsolvenzen mit jeweils mindestens über 10 Mio. Euro – sind auch die vorläufigen Passiva* auf rund 14,8 Mrd. Euro gestiegen. Das entspricht einem Zuwachs von 683 %. Zudem sind die betroffenen Arbeitnehmer um knapp 6 % auf 18.700 Personen und die Zahl der Gläubiger um circa 13 % auf 36.800 Betroffene angewachsen. Aufgrund der aktuellen Insolvenzdynamik erwartet der KSV1870 am Jahresende in etwa 6.500 Firmenpleiten.

Unternehmensinsolvenz Q1-3 2024
© KSV1870

Rückläufiger Konsum und Export

Eine Vielzahl der heimischen Unternehmen hat weiterhin massiv mit ihrer Geschäftslage und fehlenden Einnahmen zu kämpfen. Die seit knapp einem Jahr deutlich erhöhte Insolvenzdynamik bleibt aufrecht und findet im dritten Quartal 2024 ihre Fortsetzung, selbst wenn dieses in absoluten Zahlen leicht hinter den ersten beiden Quartalen des Jahres liegt.

Der wirtschaftliche Druck ist auch während der Sommermonate nicht weniger geworden. Die Betriebe sind sehr häufig am Limit und müssen sich vermehrt die Existenzfrage stellen. Das wird auch in den kommenden Monaten nicht anders sein.

Karl-Heinz Götze, MBA, Leiter KSV1870 Insolvenz

Auch, weil sich der private Konsum zuletzt ebenso wie die Exporte rückläufig entwickelt haben. Zum Ende des dritten Quartals 2024 verzeichnet Österreich 4.895 Firmenpleiten, was einem Anstieg von 24,6 % entspricht. Betrachtet man die ersten drei Quartale jeweils für sich, so verzeichnete das erste Quartal des Jahres die meisten Insolvenzen (mit 1.688 Fällen das insolvenzreichste Quartal seit 2009), gefolgt vom zweiten (1.610) und dem dritten Quartal mit rund 1.600 Fällen.

Gesamtinsolvenzen nach Bundesländern Q1-3 2024
© KSV1870

Jede dritte Insolvenz wird nicht eröffnet

Nach zuletzt einer leichten Entspannung steigt die Zahl der nicht eröffneten Insolvenzfälle wieder an. Zum Ende des dritten Quartals 2024 wurden 1.804 Unternehmensinsolvenzen mangels Vermögens nicht eröffnet. Das sind 37 % aller Firmenpleiten seit Jahresbeginn und ein Anstieg von 20 % an „Nichteröffnungen“ gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Gesamtinsolvenzen nach Verfahren Q1-3 2024
© KSV1870

Das ist auch deshalb alarmierend, weil es dadurch nicht möglich ist, betroffene Unternehmen einem geordneten Insolvenzprozess zu unterziehen. Im Regelfall bleiben Gläubiger dadurch nahezu zur Gänze auf der Strecke und sehen keinen Cent mehr von jenem Geld, welches ihnen aufgrund erbrachter Leistungen eigentlich zustehen würde.

Dass in diesen Fällen nicht einmal mehr 4.000 Euro für die Deckung der Gerichtskosten aufgebracht werden können, ist ein Armutszeugnis für die jeweiligen Betriebe und ein Fehler im Rechtssystem.

Karl-Heinz Götze

Zahl der Großinsolvenzen verdoppelt

Die Zeiten, in denen Firmenpleiten vermehrt mit eher niedrigeren Passiva aufgetreten sind, gehören aktuell der Vergangenheit an. Das liegt auch, aber bei weitem nicht nur an den zahlreichen „Signa-Insolvenzen“, wie die aktuelle KSV1870 Hochrechnung bestätigt.

Zum jetzigen Zeitpunkt stehen bereits 55 Großinsolvenzen mit jeweils über 10 Mio. Euro Passiva zu Buche – im Vorjahr waren es mit 27 Fällen dieser Größenordnung bedeutend weniger. Hinzu kommen aktuell 195 Großinsolvenzen mit über 2 Mio. Euro. Auch in dieser Kategorie hat sich die Zahl nach 106 Fällen im Vorjahr massiv erhöht.

Insolvenztreiber: Handel, Bau und Gastro

Wie die aktuelle KSV1870 Analyse zeigt, verzeichnet der Handel (853 Fälle, + 16 % gegenüber 2023) seit Jahresbeginn die meisten Unternehmenspleiten. Betroffen sind sowohl der Groß- wie auch der Einzelhandel in ähnlichen Dimensionen. Dem folgt die Bauwirtschaft (814, + 22 %) und der Bereich Beherbergung/Gastronomie (596, + 16 %). Diese drei Branchen geben im negativen Sinne weiter „den Ton an“ und sind für knapp die Hälfte aller österreichweiten Unternehmensinsolvenzen verantwortlich.

Gesamtinsolvenzen nach Branchen Q1-3 2024
© KSV1870

Den größten prozentuellen Anstieg verzeichnet das „Grundstücks- und Wohnungswesen“ mit einem Plus von 63 % gegenüber dem Vorjahr. Ein tiefergehender Blick in die Bauwirtschaft belegt, dass derzeit, vor allem der Hochbau und das Baunebengewerbe (u. a. Elektriker, Installateure, Maler oder Dachdecker) mit zahlreichen Insolvenzen zu kämpfen haben. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres verzeichnet der Hochbau um 25 % mehr Firmenpleiten. Gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 zeigt sich eine Verdoppelung der Fälle.

Gleichzeitig zeigt sich im Baunebengewerbe im Vergleich zum Vorjahr eine sehr ähnliche Entwicklung – hier gibt es um 21 % mehr Firmenpleiten, gegenüber dem Jahr 2019 liegt der Anstieg bei 13 %. Darüber hinaus gibt es im Baunebengewerbe mit aktuell rund 1.600 Fällen, abseits einer Insolvenz, eine hohe Zahl an mehr oder weniger freiwilligen Schließungen. Die Gründe sind unter anderem eine fehlende wirtschaftliche Perspektive, fehlendes Personal und eine zu geringe Auftragslage, die es kaum möglich macht, gewinnbringend oder zumindest kostendeckend zu wirtschaften.

Horrende Passiva durch riesige Pleiten

Massiven Einfluss auf die horrenden Passiva in der Höhe von rund 14,8 Mrd. Euro hat zwangsläufig die Vielzahl an „Signa-Insolvenzen“ mit zumeist überdurchschnittlich hohen Passiva. Die nach Passiva bis dato größte Pleite des Jahres verzeichnet jedoch die Fisker GmbH aus Graz mit Passiva von knapp 3,8 Mrd. Euro.

Top Großinsolvenzen ab 100 Mio Passiva Q1-3 2024
© KSV1870

Dahinter folgen die Familie Benko Privatstiftung (Passiva: ca. 2,28 Mrd. Euro) und René Benko als Unternehmer (ca. 2,02 Mrd. Euro). Selbst wenn man die beiden größten „Signa-Pleiten“ des laufenden Jahres herausrechnet, auch weil diese keine gewöhnlichen Unternehmensinsolvenzen darstellen und größtenteils bestritten sind, stünden vorläufige Passiva* in der Höhe von rund 10,5 Mrd. Euro zu Buche.

Ausblick 2024

Wie bereits zum Halbjahr 2024 prognostiziert, hat sich das Insolvenzaufkommen auch in den vergangenen Monaten nicht beruhigt. Hinzu kommen auslaufende Bankgarantien und das Ende der COFAG-Förderungen, wodurch sich die Situation noch zusätzlich verschärfen wird.

Die vorherrschende Insolvenzdynamik ist gekommen, um zu bleiben. Wir beim KSV1870 gehen aktuell davon aus, am Jahresende von einem Insolvenzjahr sprechen zu müssen, dass es schon sehr lange nicht mehr gegeben hat.

Karl-Heinz Götze

In Zahlen bedeutet das, dass der Gläubigerschutzverband mit österreichweit rund 6.500 Unternehmensinsolvenzen rechnet, was einem Zuwachs von etwa 1.100 Fällen entsprechen würde – mehr gab es zuletzt im Jahr 2009.

*) Die Passiva für die ersten drei Quartale 2024 sind vorläufige Werte und beziehen sich auf den Stichtag der Hochrechnung, den 18.09.2024. Im Zuge der fortlaufenden Insolvenzverfahren werden sich diese Passiva noch verändern.

Mehr Branchen-News

Tags: FirmeninsolvenzenInsolvenzInsolvenzstatistikKSV1870
TeilenTeilenSenden

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ähnliche Beiträge

Expert Plankensteiner 70 Jahre Jubiläum Glücksrad Gewinner
Branche

70 Jahre Expert Plankensteiner: Villacher Elektro-Urgestein feierte Jubiläum

23. Oktober 2026
Online-Betrug: Deutschland zeigt mögliche Risiken für Österreich
Branche

Online-Betrug: Deutschland zeigt mögliche Risiken für Österreich

23. Oktober 2026
Elektronik: Fast jeder zweite Euro wird online ausgegeben
Branche

Elektronik: Fast jeder zweite Euro wird schon online ausgegeben

20. Oktober 2026
ElectronicPartner treibt Robotik-Offensive konsequent voran
Branche

ElectronicPartner treibt Robotik-Offensive konsequent voran

20. Oktober 2026
Expert Elektro-Center Kirchdorf, Hausmesse 2026, Claudia Diensthuber, David Berghamer, Lukas Obermayr
Branche

Pizza, Kaffee und Glücksrad bei Expert Elektro-Center Kirchdorf

19. Oktober 2026
Jetzt Petition zur Abschaffung der nationalen Paketsteuer unterzeichnen
Branche

Jetzt Petition zur Abschaffung der nationalen Paketsteuer unterzeichnen

16. Oktober 2026
WERBUNG

Meist gelesen

  • Sonepar übernimmt STARA

    Paukenschlag: Sonepar Österreich will STARA übernehmen

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • 60 Jahre Elektro Landschützer: Vom Ein-Mann- zum Lungauer Leitbetrieb

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • Kontron schließt Bisamberger suntastic.solar

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • MediaMarkt Österreich zieht von Vösendorf nach Wien

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • FRITZ! und Starlink: Highspeed ohne Limit

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
WERBUNG
WERBUNG
ELEKTRObranche.at


Ihr unabhängiges Fachmagazin für Handel- & Gewerbe

Kategorien

  • Branche
  • Elektrotechnik
  • Hausgeräte
  • Jobbörse
  • Multimedia
  • Panorama
  • Produkte
  • Service
  • Über uns/Mediadaten
  • Abonnement
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Allgemeine Geschäftsbedingungen
  • Datenschutz
  • Impressum

© 2026 ELEKTRO|branche.at

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Elektrotechnik
  • Produkte
  • Panorama
  • Service
  • Jobbörse
Newsletter

© 2026 ELEKTRO|branche.at