Der Bundesverband Photovoltaic Austria hat das Programm für seinen diesjährigen PV-Kongress präsentiert. Und wie gewohnt können sich die Teilnehmer auch heuer wieder auf hochkarätige Vorträge und inspirierende Diskussionen freuen. Der Fokus wird dabei auf die zentrale Rolle der Photovoltaik und Stromspeicherung gelegt – von kleinen bis hin zu großen Anlagen.
Dazu beleuchtet der diesjährige Kongress beispielsweise die aktuellen Entwicklungen im Energiesektor und wie das ElWG neuen Schwung beim PV- und Speicherausbau bringt. Im Mittelpunkt stehen Themen rund um „Information und bewusste Desinformation“ sowie die Frage, welche Handlungsaufträge sich davon ableiten lassen. Ein kompaktes Update zu Bundesgesetzen und Förderungen bietet zudem eine erste Orientierung im dynamischen Rechtsumfeld.
Durch das im Dezember beschlossene ElWG ergeben sich für PV- und Stromspeicherprojekte nämlich neue Vermarktungsmöglichkeiten, zusätzliche Modelle der gemeinschaftlichen Nutzung und mehr Transparenz bei Netzanschlüssen – mit direkten Auswirkungen auf Planung, Betrieb und wirtschaftliche Modelle. Außerdem erleichtern einheitlichere Abrechnungs- und Messkonzepte den kombinierten Einsatz von Photovoltaik und Stromspeichern. Der PV-Kongress ordnet diese Entwicklungen für die Praxis ein.
Anpacken statt abwarten
„Das neue Gesetz bietet keinen Aufschwung frei Haus, aber die Chance, neu anzupacken“, sagt Vera Immitzer, Geschäftsführerin von PV Austria. Entscheidend sei, dass sich Photovoltaik- und Stromspeicherbetriebe klar positionieren und rasch in die Umsetzung kommen. Der PV-Kongress bietet dafür fachliche Orientierung und den Austausch mit zentralen Akteur*innen aus Politik und Branche.
Vor diesem Hintergrund gibt das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus Einblicke in die künftige Ausrichtung beim PV- und Stromspeicherausbau. Im Ländertalk diskutieren die Landesnetzbetreiber ihre Strategien zum künftigen Netzbetrieb und zur Umsetzung des neuen Gesetzes.
Sicherheit und Innovation im Stromsystem
Ein weiterer Schwerpunkt des Kongresses liegt auf dem Umgang mit Desinformation. Die Journalistin Ingrid Brodnig zeigt, wie Desinformation wirkt und wie man Fehleinschätzungen und nachweislich falschen Behauptungen fachlich begegnen kann. Wie stark solche Falschinformationen die politische Debatte und den medialen Diskurs verzerren können, zeigt sich auch an der Diskussion rund um die Systemsicherheit.
Am Beispiel Spaniens wird veranschaulicht, welche Rolle Sicherheitsmechanismen im Stromsystem tatsächlich spielen. Darüber hinaus erwarten die Teilnehmer Beiträge zum systemdienlichen Betrieb von Batterien, zu den neuen Aufgaben der Regulierungsbehörde E-Control sowie zu anstehenden energiepolitischen Vorhaben auf Bundesebene. Abgerundet wird das Programm durch den Start des Innovationsawards für bauwerkintegrierte Photovoltaik 2026.
Freuen kann man sich auf fundierte Einblicke, einen intensiven Austausch mit Branchenkolleg:innen und zukunftsweisende Impulse für Österreichs PV-Landschaft in den kommenden Jahren. Die begleitende Fachausstellung bietet wie gewohnt die Gelegenheit, sich unmittelbar vor Ort über Produkte und Dienstleistungen zu informieren.
Der PV-Kongress 2026 findet am 25. März 2026 im Austria Center Vienna (Bruno-Kreisky-Platz 1, 1220 Wien) statt.
PV-Kongress 2026 | 25. März 2026
Austria Center Vienna, Bruno-Kreisky-Platz 1, 1220 Wien
- Willkommen & Einführung
- ab 9:30 Uhr | Come Together & Willkommenskaffee
- 10:00 Uhr | Beginn PV-Kongress 2026
Auch 2026 erwartet Sie ein sorgfältig zusammengestelltes Programm mit hochkarätigen Beiträgen. Freuen Sie sich auf die folgenden Themen:
- Neuer Schwung beim Ausbau der Photovoltaik und Stromspeicherung
- ElWG-Talk – Leinen los oder ungewisses Abenteuer
- Wie der Blackout in Spanien die Bedeutung von Sicherheitsmechanismen aufgezeigt hat
- Zwischen Kommunikation und bewusster Desinformation
- Systemdienlicher Betrieb von Batterien – Potentiale und Anforderungen
- Kick-Off Innovationsaward für Bauwerkintegrierte Photovoltaik 2026
- Neue Aufgaben für die E-Control auf Grundlage des ElWG
- Gesetze in der Pipeline:
- Was plant die Bundesregierung bei den Energiegesetzen: EABG
- Was plant die Bundesregierung bei den Energiegesetzen: EAG
Teilnahmekosten:
- Teilnahmegebühr für PV Austria Mitglieder: 215,- Euro exkl. MwSt.
- Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder: 420,- Euro exkl. MwSt.
- Anmeldeschluss: 11. März 2026
Auch dieses Jahr fokussiert sich der Bundesverband PV Austria wieder ganz auf eine physische Veranstaltung. Es gibt keine Möglichkeit einer Online-Teilnahme.
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