Mit einer vollständig ausgestatteten Smart Home-Musterwohnung zeigt Siblik in Wolfsberg, wie moderne Gebäudetechnik heute geplant, gesteuert und sinnvoll eingesetzt wird – sowohl im Neubau als auch in der Sanierung. Das Konzept richtet sich an Elektriker aus der Region, die ihren Kunden smarte Anwendungen nicht nur erklären, sondern real erlebbar machen wollen.
Wenn Kundinnen und Kunden nach einer smarten Lösung fragen, beginnt für viele Elektriker immer wieder das gleiche Spiel: erklären, skizzieren, visualisieren – und hoffen, dass die Vorstellungskraft der Gegenüber ausreicht. Genau an dieser Stelle setzt die neue Smart Home-Musterwohnung von Siblik in Wolfsberg an. Auf rund 60 Quadratmetern bietet sie einen realen, begehbaren Überblick über das Zusammenspiel moderner Steuerungs- und Gebäudetechnik.
Dabei wurde der Ansatz bewusst zweigleisig gewählt: Ein Bereich setzt auf kabelgebundene KNX-Technik, der andere auf funkbasierte Lösungen mit Homematic IP. Damit bildet die Wohnung jene Entscheidungssituation ab, vor der viele Bauherren und Sanierungswillige stehen. Das Ziel ist jedenfalls klar: Fachleuten wie Elektrikern eine neutrale, praxisorientierte Präsentationsfläche zu bieten – und Kundinnen und Kunden die oft abstrakten Konzepte endlich konkret erleben zu lassen.
Zwei Welten, ein Ziel
KNX ist im Neubau seit Jahren ein Standard, der seine Stärken vor allem im professionellen Zusammenspiel vieler Gewerke ausspielt. In der Wolfsberger Musterwohnung lässt sich diese Verknüpfung im laufenden Betrieb beobachten: Licht, Beschattung, Raumklima, Sicherheit und Energieflüsse sind aufeinander abgestimmt, reagieren automatisiert und passen sich an Szenarien an, die im Alltag tatsächlich vorkommen.
Der zweite Bereich zeigt das kabellose Gegenstück: funkbasierte Homematic-IP-Lösungen. Sie richten sich gezielt an Sanierungsprojekte, bei denen Mauerdurchbrüche oder große Umbauten schlicht nicht infrage kommen. Dass solche Systeme inzwischen weit mehr können als „ein bisschen Funktaster und ein smarter Thermostat“, wird in Wolfsberg klar. Temperaturregelung, Beschattung oder einfache Alarmfunktionen laufen stabil und lassen sich in bestehende Umgebungen integrieren – ohne bauliche Eingriffe. „Im Neubau und bei Kernsanierungen hat KNX einen eindeutigen Mehrwert“, erklärt dazu Walter Khom, Sibliks Gebietsmanager für Kärnten und Osttirol. „Und mit Homematic IP kann ich jene Kunden abholen, die eine zukunftsfähige Lösung für Sanierungen suchen aber nicht stemmen möchten. Jedes System hat seine Berechtigung.“



Für Elektriker ergibt sich daraus ein Vorteil, den ein Prospekt oder Onlinevideo kaum ersetzen kann: Die Unterschiede zwischen Funk und KNX, zwischen komplexer Buslogik und anwenderfreundlicher Nachrüstung, werden unmittelbar greifbar. Und das wiederum erleichtert Beratungsgespräche deutlich – gerade, wenn Endkunden noch zwischen Neu- oder Umbau schwanken.
Energieeffizienz sichtbar gemacht
Besonders eindrücklich ist der Fokus auf Energieflüsse. Die Musterwohnung zeigt, wie sich Energie intelligent nutzen lässt – schon allein durch simple Effizienzmaßnahmen wie eine automatische Beschattungssteuerung. Viele Endkunden verstehen erst beim Blick auf reale Verbrauchsdaten oder simulierte Szenarien, welchen Unterschied eine vernetzte Steuerung machen kann. „So lassen sich beispielsweise bis zu 30 Prozent bei der Heizenergie einsparen“, weiß Khom.



Für Elektriker sei das Thema Energiesparen jedenfalls ein guter Türöffner: Statt abstrakter Diskussionen über Einsparpotenziale kann man vor Ort zeigen, wie smarte Thermostate arbeiten, wie Verschattung auf Sonneneinstrahlung reagiert oder wie eine Anwesenheitssimulation Sicherheit erhöht. Die Präsentation verzichtet dabei bewusst auf futuristische Effekte. Stattdessen dominieren alltagstaugliche Anwendungen wie Beleuchtungsszenen, Heizung, Beschattung usw. „Der Kunde kann hier alles angreifen und den Komfort direkt erleben. Das macht Eindruck“, so Khom.
Viele Systeme laufen zudem im Hintergrund – genau so, wie es im Alltag sein soll. Damit wird sichtbar, dass Smart Home nicht aus demonstrativen Gimmicks besteht, sondern aus vernetzter Gebäudetechnik, die Komfort und Effizienz verbessert.
Präsentationsraum – nicht Schauraum
Wichtig ist Siblik vor allem eines: Die Musterwohnung ist kein erweiterter Verkaufsraum, sondern ein Werkzeug für Fachbetriebe. Elektriker können die Räume nutzen, um ihren Kundinnen und Kunden Lösungen im echten Betrieb zu zeigen – egal, ob sie aus Wolfsberg, Klagenfurt oder Graz anreisen. Terminvereinbarungen laufen unkompliziert, und zu jedem Besuch stehen die Siblik-Experten bereit, um technische Hintergründe zu erläutern oder Fragen zu vertiefen.
Und falls der Elektriker mal keine Zeit hat, kann er seinen Kunden auch allein zu uns schicken. Wir beraten ihn dann und erstellen, so gewünscht, ein fertiges Bedienkonzept. Das kostet weder dem Kunden noch dem Elektriker etwas.
Walter Khom






















