Der Trafo für das Umspannwerk in Achau wurde erfolgreich geliefert. Die Wiener Netze rechnen mit einer Inbetriebnahme in 2026.
10 Meter lang und 88 Tonnen schwer: das sind die Eckdaten des Transformators, kurz Trafo, der in Achau für das neue Umspannwerk der Wiener Netze angeliefert wurde. Der Bau des Umspannwerks schreitet somit gut voran und geht noch 2026 in Betrieb.
Die Planung einer Trafofahrt
Streckenstudien müssen bereits vor der Entscheidung für einen Standort grünes Licht geben, damit die Transformatoren dann auch gut und sicher an ihrem Bestimmungsort eintreffen. Die Transportfahrzeuge sind manchmal bis zu 40 Meter lang und die Kurven auf der Strecke dürfen daher nicht zu eng und etwaige Tunnel nicht zu tief sein.

Die Logistik für so einen Transformator-Transport wird bereits bei der Standortwahl mitgedacht.
Karoline Pinner, Projektleiterin
Denn die Anfahrtswege sind manchmal weit: Einer der Transformatoren ist aus Slowenien importiert. Das Werk, das den Trafo gebaut hat, befindet sich in Etra, in der Nähe von Ljubljana. Der zweite Trafo wurde aus dem Umspannwerk Liesing angeliefert und Nummer 3 kommt dann im Herbst aus einem Werk in Linz. Die Trafos und die die Schaltanlagen – eine Hochspannungs-Schaltanlage (110 kV) und zwei Mittelspannungs-Schaltanlagen (30 kV und 20 kV) – werden noch heuer in Betrieb gehen. Und für die Zukunft ist vorgesorgt: Bei Bedarf kann das Umspannwerk um weitere 3 Transformatoren erweitert werden.
Wir haben herausragende Werte, wenn es um die Versorgungssicherheit geht. Und genau das wollen wir auch in Zukunft so beibehalten. Deshalb bauen wir aus und investieren in das Umland von Wien, damit die erneuerbaren Energien auch gut genutzt und an das Stromnetz angeschlossen werden können.
Gerhard Fida, Vorsitzender der Wiener Netze-Geschäftsführung





















