Zehn Jahre, tausende Sonnenstunden und hunderte bestens ausgebildete Fachkräfte: Mit einer Jubiläumsfeier blicken der Bundesverband Photovoltaic Austria (PV Austria) und die TÜV Austria Akademie auf eine Kooperation zurück, die früh erkannt hat, worauf es bei der Energiewende wirklich ankommt – auf Qualität, Praxis und Menschen, die Verantwortung übernehmen.
Was 2016 mit einem einzigen Kurs und zehn Teilnehmenden begann, ist heute eine tragende Säule der österreichischen Photovoltaik-Weiterbildung. Der erste Lehrgang zum/zur zertifizierten Photovoltaikpraktiker:in kombinierte bereits damals Theorie und Praxis – ein Ansatz, der bis heute das Markenzeichen der Kooperation ist. In den vergangenen zehn Jahren wurden 54 PV-Praktikerkurse mit insgesamt 592 Teilnehmer:innen durchgeführt, ergänzt durch weitere 63 Spezialkurse zu unterschiedlichen PV- und Speicher-Themen mit 466 Teilnehmer:innen. Damit ist das Ausbildungsangebot eines der größten im österreichischen PV- und Speicherbereich.
Die Kooperation bündelt die tiefgreifende Marktkenntnis von PV Austria im Bereich Photovoltaik- und Speichersysteme mit der langjährigen Expertise der TÜV Austria Akademie in der professionellen Bildungsabwicklung. Dadurch wird ein Kursprogramm geschaffen, das keine Wünsche offen lässt und kontinuierlich weiterentwickelt wird – im Gleichschritt mit einer Branche, die sich rasant verändert. Neue Normen, technologische Fortschritte und die zunehmende Bedeutung von Stromspeichern fließen laufend in die Inhalte ein. Ziel war und ist es, Fachkräfte nicht nur auszubilden, sondern sie wirklich fit für die Praxis zu machen.
Lernen, wo Energiewende greifbar wird
Ein zentraler Erfolgsfaktor der Zusammenarbeit sind die Schulungsstandorte Brunn am Gebirge und das Green Village an der HTL Bulme in Graz. Gerade dort zeigt sich, was praxisnahe Weiterbildung bedeuten kann: Statt abstrakter Präsentationen stehen reale Anlagen, Messungen und Fehleranalysen im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden erleben Aha-Momente, verlassen bewusst ihre Komfortzone und gewinnen jene Sicherheit, die im Berufsalltag den Unterschied macht.
Gerade die Entwicklung des Green Village macht deutlich, wie sehr sich dieser Standort zu einem Leuchtturm für angewandte PV-Ausbildung entwickelt hat – und wie eng Bildung, Technik und Begeisterung hier zusammenspielen.
Qualität ist kein Zusatz, sondern Voraussetzung
Dass diese Form der Weiterbildung heute aktueller denn je ist, betont auch Vera Immitzer, Geschäftsführerin von PV Austria:
PV und Stromspeicherung sind heute too big to fail – Qualität ist daher kein Nice-to-have, sondern Pflicht. Die TÜV Austria Akademie ist für uns seit zehn Jahren ein verlässlicher Partner, der diesen Anspruch konsequent mitträgt.
Genau dieser Qualitätsanspruch spiegelt sich auch in den spezialisierten Kursen wider, die über die Grundausbildung hinausgehen – etwa in der Ausbildung „Prüfung, Wartung und Dokumentation von Photovoltaiksystemen“. Der Kurs vermittelt fundiertes Know-how zur Erst- und Wiederholungsprüfung von PV- und Speichersystemen, zur normgerechten Dokumentation und zur frühzeitigen Erkennung sicherheitsrelevanter Mängel. Damit leistet er einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Betriebssicherheit von Anlagen – ein Thema, das stetig an Bedeutung gewinnt.
Michaela Margetich, Programmverantwortliche für Elektrotechnik in der TÜV Austria Akademie, meint dazu: „Photovoltaik ist längst im Alltag angekommen, umso entscheidender ist es, dass Planung, Errichtung und Betrieb fachlich sauber erfolgen. Unser Anspruch war von Beginn an, Weiterbildung zu schaffen, die nicht nur Wissen vermittelt, sondern Handlungssicherheit gibt. Genau das macht diese Kooperation mit PV Austria seit zehn Jahren aus.“
Nach zehn gemeinsamen Jahren ist klar: Diese Kooperation ist ein Garant für bestes Ausbildungsangebot – fundiert, praxisnah und mit einem klaren Bekenntnis zu Qualität.
Lesertipp der Redaktion: In Gesprächen mit Rechtsanwalt Peter Schöppl haben wir uns bereits mit zahlreichen (rechtlichen) Themen der Photovoltaik beschäftigt:
- PV-Anlagen: Brandschutz ist keine Option, sondern Pflicht
- PV-Anlagen: Blendung und Rückzug der R11-3
- PV-Anlagen: Eine Frage der Haftung
- PV-Anlagen: Warn-, Hinweis- und Aufklärungspflichten
Auch unser Fachautor Alfred Mörx hat sich bereits eingehender mit diesem Thema beschäftigt:
- PV-Systeme in Theorie und Praxis – Teil I
- PV-Systeme in Theorie und Praxis – Teil II
- PV-Systeme in Theorie und Praxis – Teil III
Diese Fachbeitragsserien finden Sie in unseren Print-Ausgaben! Testen Sie unser Fachmagazin und holen Sie sich mit unserem kostenlosen Probeabo Ihren persönlichen Wissensvorsprung!





















