Das japanische Start-up Mui Lab zeigt mit dem „Mui Board Gen 2“ wie sich eine Smarthome Steuerung in die heimische Ästhetik einbauen lässt.
Die fortschreitende Digitalisierung bringt immer mehr Displays und blinkende Kontrollleuchten in den Wohnraum. Doch ein Gegentrend gewinnt im Premium-Segment massiv an Bedeutung: „Calm Technology“ – Technologie, die sich unsichtbar in die Ästhetik des Hauses integriert. Wie radikal dieser Ansatz umgesetzt werden kann, zeigt das japanische Start-up Mui Lab mit dem sogenannten „Mui Board Gen 2“.
Auf den ersten Blick handelt es sich dabei um nichts weiter als eine minimalistische, geschliffene Holzplanke aus echtem Ahorn- oder Kirschholz, die als Designelement an der Wand hängt. Weder Tasten noch Anschlüsse oder Bildschirmecken unterbrechen die natürliche Holzmaserung.
Smarthome hinter echtem Holzfurnier
Das Gerät erwacht erst durch eine bewusste Berührung zum Leben. Unter dem hauchdünnen Holzfurnier schimmert dann eine dezente LED-Matrix-Anzeige durch, die als vollwertige Steuereinheit für das moderne Smarthome fungiert. Über das hölzerne Touch-Panel lassen sich dank des universellen Konnektivität-Standards „Matter“ Heizungsthermostate regeln, smarte Lampen dimmen, Musikanlagen steuern oder Rollos bedienen.


Darüber hinaus verfügt das System über eine integrierte Schrifterkennung: Familienmitglieder können mit dem Finger handschriftliche Nachrichten direkt auf das Holz ritzen, die digitalisiert und an Smartphones gesendet werden. Nach der Interaktion erlischt die Anzeige komplett, und das Gerät wird wieder zu einem gewöhnlichen Stück Holz. Mit einem Marktpreis von knapp unter 1.000 Euro richtet sich die Technologie an Kunden, die digitale Erreichbarkeit und ein wohnliches, bildschirmfreies Ambiente miteinander vereinbaren wollen.






















