Ob Fundamenterder, Kabeltragsysteme oder Blitzschutz – in vielen Bereichen der Elektrotechnik entscheidet die richtige Werkstoffwahl über Sicherheit und Langlebigkeit. Dieser Fachbeitrag, der in Zusammenarbeit mit OBO Bettermann entstanden ist, zeigt, wann Edelstahl zur technischen Notwendigkeit wird und worauf Planer und Errichter achten sollten.
Kabeltragsysteme gehören zu jenen Komponenten der Elektrotechnik, die meist erst dann Aufmerksamkeit erhalten, wenn Probleme auftreten. Solange Kabelrinnen, Steigtrassen oder Erdungsanlagen funktionieren, werden sie als Selbstverständlichkeit wahrgenommen. Doch gerade ihre langfristige Zuverlässigkeit hängt maßgeblich von einem Faktor ab, der in der Planung häufig unterschätzt wird: dem richtigen Werkstoff.
In vielen Anwendungen haben sich feuerverzinkte Systeme über Jahrzehnte bewährt. Werden die Umgebungsbedingungen jedoch anspruchsvoller, kann Korrosion zum entscheidenden Schwachpunkt werden. Hohe Luftfeuchtigkeit, Chloride, Ammoniak oder aggressive Industrieatmosphären greifen metallische Oberflächen an und verkürzen die Lebensdauer von Installationen erheblich. In solchen Bereichen kommen Tragsysteme aus nichtrostendem Stahl zum Einsatz – vielfach noch unter der traditionellen Bezeichnung „V4A“ bekannt.
Edelstahl in der Elektrotechnik weitere Inhalte:
- Nicht jeder Edelstahl ist gleich
- Der kritische Bereich zwischen Beton und Erdreich
- Lebensmittelindustrie: Hygiene trifft Korrosionsschutz
- Ammoniak als Herausforderung in der Landwirtschaft
- Chloride: Der natürliche Feind vieler Metalle
- Blitzschutz und EMV brauchen dauerhafte Leitfähigkeit
- Der häufigste Fehler liegt im Detail
- Wirtschaftlichkeit über die Lebensdauer




















