Das niederösterreichische Unternehmen DS-in4me betreibt mit seiner Digital Signage-Software SEP7 nach eigenen Angaben bereits mehr als 8.000 Displays in Digital Signage-Netzwerken, Hotel-Infokanälen und weiteren Anwendungen. Mit einer neuen Integration des ebenfalls österreichischen Anbieters Giggle.tips erweitert das Unternehmen seine Lösung jetzt insbesondere für Hotellerie- und Tourismusbetriebe.
Während sich viele Digital Signage-Plattformen über ihren Funktionsumfang definieren, setzt DS-in4me auf einen anderen Ansatz: Die Software soll sich ohne umfangreiche Schulungen im Tagesbetrieb nutzen lassen. Gerade in Branchen mit hoher Personalfluktuation – etwa Hotellerie, Handel, Gastronomie oder Gesundheitswesen – wird der Aufwand für Einschulungen häufig zu einem entscheidenden Faktor bei der Einführung neuer Systeme.
Zentrale Verwaltung von Displays und Bildschirmnetzwerken
Die im niederösterreichischen Korneuburg entwickelte Software SEP7 ermöglicht die zentrale Verwaltung einzelner Displays oder ganzer Bildschirmnetzwerke. Inhalte können erstellt, zeitgesteuert geplant und auf unterschiedlichen Endgeräten ausgespielt werden. Typische Einsatzbereiche reichen von Werbe- und Informationsanzeigen über digitale Speisekarten bis hin zu interaktiven Anwendungen. Nach Unternehmensangaben steht dabei eine möglichst einfache Bedienung im Vordergrund, um Inhalte auch ohne spezielle Digital Signage-Kenntnisse aktualisieren zu können.
Neue Anbindung an Giggle.tips
Im aktuellen Software-Release neu hinzugekommen ist etwa eine direkte Integration der Plattform Giggle.tips. Der österreichische Anbieter unterstützt Hotels und Tourismusbetriebe beispielsweise bei der zentralen Verwaltung von Erlebnissen, Veranstaltungen und Gästeinformationen über verschiedene Kommunikationskanäle. Durch die Anbindung an SEP7 können diese Inhalte nun auch direkt auf Digital Signage-Displays ausgegeben werden. Die Verknüpfung erfolgt laut DS-in4me über eine einfache Kontokopplung, wodurch ein separates Content-Management für die Displays entfällt.
Die Schnittstelle richtet sich vor allem an Hotels und Tourismusbetriebe, die Freizeitangebote, Veranstaltungen und Gästeinformationen zentral verwalten und gleichzeitig auf Bildschirmen in Lobby, Rezeption oder Aufenthaltsbereichen anzeigen möchten. DS-in4me betont, dass auch künftige Integrationen bevorzugt mit heimischen Partnern umgesetzt werden sollen. Ziel sei es, gemeinsam branchenspezifische Lösungen zu entwickeln und österreichische Softwareanbieter im internationalen Wettbewerb zu stärken.




















