Vor rund einem Jahr sind am deutschen OBO-Schulungs- und Produktionsstandort in Bösperde (Sauerland) drei Bienenvölker eingezogen. Inzwischen haben sich die Völker gut etabliert und auch die erste Honigernte ist bereits eingefahren.
Für die Bienen stehen am Standort günstige Bedingungen zur Verfügung: Die Bienenstöcke befinden sich sonnig und direkt am Feldrand, von wo aus die Tiere Blüten und Pflanzen in der näheren Umgebung anfliegen können. Bevor die Bienen einzogen, wurde das Gelände von einer Imkerei auf seine Eignung geprüft. Die fachgerechte Betreuung der Völker liegt seitdem ebenfalls in den professionellen Händen der Imkerei.
Ein Bienenstock bietet jeweils Platz für ein Volk mit mehreren zehntausend Tieren und einer Königin. Nach dem Einzug hatten die drei Völker zunächst einige Wochen Zeit, sich an ihren neuen Standort zu gewöhnen. Seither werden sie regelmäßig kontrolliert und betreut.
Honig wartet jetzt auf Abfüllung
Dass sich die Bienen in Bösperde gut eingelebt haben, zeigt sich nun auch am Ergebnis: Die erste Honigernte wurde geschleudert und befindet sich derzeit in der Ruhephase, bevor abgefüllt wird. Der Honig soll anschließend als besonderes, regionales Geschenk an Kunden weitergegeben werden.


Dabei ist jedes Glas zugleich ein kleines Abbild der Umgebung rund um den OBO-Standort in Bösperde. Denn für den Honig waren zahlreiche Blütenbesuche und das Zusammenspiel eines ganzen Bienenvolkes notwendig. Welche geschmacklichen Spuren die Pflanzenwelt rund um Bösperde hinterlässt, wird sich freilich erst mit der fertigen Abfüllung zeigen.
Mit den Bienenvölkern verbindet OBO einen konkreten Beitrag am eigenen Standort mit dem Thema Artenvielfalt. Honigbienen übernehmen durch ihre Bestäubungsleistung eine wichtige Funktion innerhalb von Ökosystemen und in der Landwirtschaft. Die drei Stöcke machen dieses Thema auf dem Betriebsgelände sichtbar – und liefern nach einem Jahr zugleich ein durchaus greifbares Ergebnis: den ersten eigenen OBO-Honig.




















