Vera Immitzer freut sich schon auf den Photovoltaik-Innovationsaward 2026, welcher zeigt das PV weit mehr kann als „Standard von der Stange“.
Mal ehrlich: Eine PV-Anlage auf das Satteldach schrauben und den Wechselrichter im Keller verdrahten – das ist solides Handwerk, aber Photovoltaik kann heute noch viel mehr als nur den „Standard von der Stange“. Sie wandert in die Fassade, verschmilzt mit dem Lärmschutz oder optimierte den Flächenertrag in der Landwirtschaft und schafft damit neben ökologischer Stromproduktion einen zusätzlichen Mehrwert.
Kreativität in der Photovoltaik
Um die faszinierenden Möglichkeiten der Photovoltaik und Stromspeicherung und ihre zahlreichen Synergieeffekte mit den verschiedensten Sektoren sichtbar zu machen, wird seit mittlerweile einem Jahrzehnt der österreichische Photovoltaik-Innovationsaward verliehen, von der Technologiepattform Photovoltaik. In diesem Jahr findet die Verleihung bereits zum fünften Mal statt.
Gesucht werden einerseits bereits realisierte Projekte, aber auch innovative Konzepte oder noch in der Planung befindliche Anlagen können eingereicht werden – wichtig ist der Österreich-Bezug. Das Besondere daran ist: Hier zählt – nicht wie bei anderen Projekten – die Spitzenleistung der Anlage. Die internationale Fach-Jury bewertet das energetische Gesamtkonzept, die Ästhetik und die clevere Doppelnutzung von Flächen. Schließlich sollen Mut zur Innovation und Fortschritt belohnt werden.
Auf das Gewinnerprojekt warten nicht nur ein attraktives Preisgeld von bis zu 5.000 Euro, sondern auch die wohl beste Werbung der Branche: das Zertifikat und damit den sichtbaren Beweis, dass der eigene Betrieb bzw. das eigene Schaffen nicht in der Vergangenheit festhängt, sondern die Champions League der PV-Integration beherrscht.
In diesem Sinne: Mitmachen lohnt sich! Die Einreichung ist noch bis zum 15. September 2026 möglich und kann online mit dem Upload einiger weniger Projektdetails und guter Fotos erledigt werden.
Vera Immitzer, Geschäftsführerin Bundesverband Photovoltaic Austria
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