• Aktuellste
  • Beiträge
  • Alle
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Service
  • Elektrotechnik
  • Produkte
Kultur und Rundfunk fordern den Erhalt ihres UFH-Frequenzspektrums auf der Fassade des Volkstheaters.

Rundfunk & Kultur vs. Mobilfunk: Der Kampf um das UHF-Frequenzspektrum ist eröffnet

22. April 2022
Kärcher eröffnete sein neues Headquater in Wien

Kärcher eröffnete sein neues Headquarter in Wien

13. Juni 2026
© High End Society Service GmbH

1. High End Vienna feiert erfolgreiche Premiere

13. Juni 2026
Bei der Präsentation von Fibre Catcher 2.0: Evren Aksoy, Barış Ünal (Head of Productmanagement), Margit Anglmaier, Harald Kasperovski (Sales Director) und Sercan Top (PM Waschen & Trocknen), Wolfgang Stelzer (Key Account Elektro), Patricia Kaiser (Model, Moderatorin) und Atilla Öztuncay (Marketing, zuständig für Web und Social Media). © Beko Austria AG

Auszeichnung: Bekos Fiber Catcher 2.0 schnappt sich den Green Marketing Award

12. Juni 2026
Das Vertriebsteam von ElectronicPartner Österreich gemeinsam mit Geschäftsführer Michael Hofer (rechts) nach der erfolgreichen Robotik-Grundlagenschulung.

ElectronicPartner: Robotik-Schulungsoffensive trägt erste Früchte

12. Juni 2026
Reparaturwirtschaft übt scharfe Kritik an Ende der Geräte-Retter-Prämie

Reparaturwirtschaft übt scharfe Kritik an Ende der Geräte-Retter-Prämie

12. Juni 2026
EABG-Beschluss bringt gemischte Bilanz: Mutlose Ausbauziele, Lichtblicke bei Bürokratie und Speichern

EABG-Beschluss mit gemischter Bilanz: Mutlose Ausbauziele garniert mit ein paar Lichtblicken

12. Juni 2026
138. OVE Generalversammlung: Der Aufbruch in eine neue Generation

138. OVE Generalversammlung: Aufbruch in eine neue Generation

12. Juni 2026
Fußball-Sommer 2026: Canal+ setzt auf umfassenden Empfang

Fußball-Sommer 2026: Canal+ setzt auf umfassenden Empfang

11. Juni 2026
EABG: Ausbauziele sind keine Verhandlungsmasse, sondern eine Frage der Realität

PV Austria: „EABG-Ausbauziele sind keine Verhandlungsmasse“

11. Juni 2026
Leifheit wischt den Pollen eins aus

Gegen Allergien: Leifheit wischt den Pollen eins aus

10. Juni 2026
2-Euro-Paketabgabe: 7 von 10 Österreichern lehnen Paketsteuer ab

7 von 10 Österreichern zeigen der Paketsteuer die rote Karte

9. Juni 2026
Zeit für eine cremige Abkühlung mit der neuen Eismaschine Chilluxe

Zeit für eine cremige Abkühlung mit der neuen Eismaschine Chilluxe

9. Juni 2026
Elektrobranche.at
Ihr unabhängiges Fachmagazin für Handel & Gewerbe
  • Kontakt
  • LinkedIn
Newsletter
  • Home
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Elektrotechnik
  • Produkte
  • Panorama
  • Service
  • Jobbörse
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
Retail
  • Home
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Elektrotechnik
  • Produkte
  • Panorama
  • Service
  • Jobbörse
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
ELEKTRObranche.at
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
WERBUNG
Home Multimedia

Rundfunk & Kultur vs. Mobilfunk: Der Kampf um das UHF-Frequenzspektrum ist eröffnet

Redaktion ELEKTRO|branche.at von Redaktion ELEKTRO|branche.at
22. April 2022
in Multimedia
0
Kultur und Rundfunk fordern den Erhalt ihres UFH-Frequenzspektrums auf der Fassade des Volkstheaters.

Kultur und Rundfunk fordern den Erhalt ihres UFH-Frequenzspektrums auf der Fassade des Volkstheaters. © ORS/Sazel

Die politische Meinungsbildung für die Weltfunkkonferenz 2023 („WRC23“) ist nun auch in Österreich voll angelaufen. Dort soll nämlich u.a. über die künftige Nutzung des Frequenzspektrums im Bereich von 470 bis 694 MHz, das sogenannte Sub-700 oder UHF-Spektrum, über 2030 hinaus diskutiert und entschieden werden. In Österreich fordert eine breite Allianz aus TV-, Radio- und Kulturveranstaltern eine langfristige, politische Absicherung.

Dieser Frequenzbereich ist der – nach der erfolgten Umwidmung von zwei Teilbereichen des bisherigen Rundfunkspektrums für den Mobilfunk – verbliebene Rest des UHF-Spektrums, in dem das terrestrische Fernsehen verbreitet sowie Theater, Opernhäuser und Veranstaltungsbühnen drahtlose Funkmikrofone und andere PMSE-Produktionsmittel störungsfrei einsetzen können.

Weitere Aufteilung des Frequenzspektrums technisch nicht lösbar

Seit 60 Jahren nutzen Rundfunk und Kultur das UHF-Spektrum in technologischer Symbiose effizient und störungsfrei. Für die weitere Aufteilung dieses Spektrums für zusätzliche Nutzungsszenarien wie den Mobilfunk ist langfristig keine technologische Lösung in Sicht. Im Gegenteil: Der Mobilfunk kann Frequenzen aus physikalischen Gründen nur allein nutzen, so dass sie Rundfunk und Kultur nicht mehr zur Verfügung stehen. Die terrestrische Rundfunkverbreitung wäre dadurch akut gefährdet: „Die betroffenen Branchen haben keinen Frequenzspielraum mehr, weshalb unsere Forderung nach einer langfristig abgesicherten, exklusiven Nutzung des Rundfunkspektrums alternativlos ist“, erklärt Michael Wagenhofer, Geschäftsführer der ORS und Sprecher der Allianz.

Rundfunk braucht Frequenzen für Versorgungssicherheit

Öffentlich-rechtlicher und privater Rundfunk brauchen das UHF-Spektrum, damit ihre Programmangebote kostengünstig, einfach und somit niederschwellig terrestrisch übertragen werden können. „Radio und Fernsehen sind die am stärksten genutzten Medien, denen die Menschen in Österreich zudem das größte Vertrauen entgegenbringen. Öffentlich-rechtlicher Rundfunk im Speziellen muss seiner medienpolitischen Verpflichtung zur Versorgung der Bevölkerung, insbesondere in Zeiten von zunehmenden Umweltkatastrophen, Gesundheitskrisen oder geopolitischen Konflikten, nachkommen können. Dazu gehört Infrastruktursouveränität über ein terrestrisches Sendernetz“, betont Harald Kräuter, Direktor für Technik und Digitalisierung des ORF.

Corinna Drumm, Geschäftsführerin des Verbands Österreichischer Privatsender, ergänzt: „Zusätzlich zur linearen Nutzung werden Audio- und Bewegtbildinhalte immer häufiger auch auf mobilen Endgeräten genutzt. Dies gilt v.a. für Echtzeit-Content, ebenso wie für gesellschaftspolitische Inhalte oder regionales Österreich-Programm. Diese Inhalte wollen wir auch weiterhin möglichst effizient via Broadcast – also „one-to-many“ – zu unseren Hörer:innen und Seher:innen bringen. Dafür benötigen wir auch in Zukunft das UHF-Spektrum. Andernfalls droht der Verlust von Angebotsvielfalt und Medienqualität – zum Schaden unserer Demokratie.“

Nutzer des UHF Frequenzspektrums
Alle Nutzer des UHF-Bandes. © APA Grafik on demand

UHF-Frequenzen für Medienproduktion unverzichtbar

„Vielen ist nicht bewusst, dass unzählige Funkmikrofone und andere drahtlose Geräte wie In-Ear- oder Talkback-Systeme in der Medienproduktion intensiv im UHF-Spektrum betrieben werden. Der Vorteil des UHF-Spektrums liegt darin, dass die Funkwellen Bühnenaufbauten durchdringen können und es während eines Auftrittes keinen störenden Körpereinfluss gibt. Nur mit dem UHF-Spektrum sind Konzerttourneen durch Europa mit dem eigenen Tonequipment möglich“, erklärt auch Othmar Stoss, der als Präsident der Österreichischen Theatertechnischen Gesellschaft (OETHG) rund 300 Mitglieder aus der Kultur- und Eventbranche vertritt. Betroffen wären im Übrigen auch Messeveranstalter, Sportstätten oder Universitäten mit ihren Hörsälen.

Keine Kultur ohne UHF-Frequenzen

„Ohne die vielen Mikrofone in unseren Theatern und Kulturbühnen sind kulturelle Produktionen nicht denkbar. Dazu gehören auch die Rundfunkübertragungen, die Kulturgenuss all jenen Menschen ermöglichen, die nicht live dabei sein können oder wollen. Die möglichen Kosten für einen Systemwechsel durch eine Umwidmung der Rundfunkfrequenzen allein für die Kulturbetriebe in Österreich wären enorm und würden eine dauerhafte Belastung für die kulturellen Angebote bedeuten. Ich appelliere an die Politik, dies zu berücksichtigen“, meint Cay Stefan Urbanek, kaufmännischer Direktor des Volkstheaters. Laut Kreativwirtschaft Austria kommen allein die Darstellende Kunst, die Musikwirtschaft, Radio- und TV sowie die Filmwirtschaft auf eine jährliche Wertschöpfung von rund drei Milliarden Euro. Ebenfalls betroffen sind unzählige kleine Veranstalter, von Gottesdiensten in Kirchen bis zu den Schultheatern in den Regionen.

Forderung an die Bundesregierung

Zusammengefasst: Aus Sicht der betroffenen Branchen ist eine auch nur teilweise Änderung der Zuweisung der UHF-Frequenzen für keinen anderen Nutzer technologisch oder frequenzökonomisch erforderlich. Eine gemeinsame Nutzung des UHF-Bands durch Mobilfunk, Rundfunk und Kultur ist physikalisch nicht realisierbar. Der wirtschaftliche, demokratie- und kulturpolitische Schaden hingegen wäre enorm. Die Allianz der TV-, Radio- und Kulturveranstalter fordert daher die Bundesregierung eindringlich auf, sich bei der Europäischen Kommission im Hinblick auf die WRC23 dafür einzusetzen, dass das UHF-Spektrum langfristig und exklusiv dem terrestrischen Rundfunk und der Kultur vorbehalten bleibt.

1 (v.l.n.r.): Die Branchenvertreter am Podium: Michael Wagenhofer, ORS, Harald Kräuter, ORF, Corinna Drumm, VÖP, Othmar Stoss, OETHG, Daniel Serafin, Oper St. Margarethen.
(v.l.n.r.): Die Branchenvertreter am Podium: Michael Wagenhofer, ORS, Harald Kräuter, ORF, Corinna Drumm, VÖP, Othmar Stoss, OETHG, Daniel Serafin, Oper St. Margarethen. © ORS/Sazel
Mehr Multimedia-News
Tags: ORSRundfunkUHF-FrequenzspektrumWeltfunkkonferenz 2023
TeilenTeilenSenden

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ähnliche Beiträge

© High End Society Service GmbH
Multimedia

1. High End Vienna feiert erfolgreiche Premiere

13. Juni 2026
Fußball-Sommer 2026: Canal+ setzt auf umfassenden Empfang
Multimedia

Fußball-Sommer 2026: Canal+ setzt auf umfassenden Empfang

11. Juni 2026
Varta Spezialbatterien kommen jetzt mit Leistungskennzeichen
Multimedia

Varta Spezialbatterien kommen jetzt mit Leistungskennzeichnung

29. Mai 2026
Panasonic TV und DER WERBETURM verlängern ihre Partnerschaft
Multimedia

Panasonic TV & DER WERBETURM verlängern Partnerschaft

19. Mai 2026
WISI feiert auf der ANGA COM 2026 seinen 100er
Multimedia

WISI auf der ANGA COM: 100 Jahre Erfahrung für die Netze von morgen

13. Mai 2026
Die OFAA diskutierte die Zukunft des Glasfaserausbaus
Multimedia

OFAA diskutierte die Zukunft des Glasfaserausbaus

12. Mai 2026
WERBUNG

Meist gelesen

  • Hart waren die Kollektivvertrags-Verhandlungen in der heimischen Elektro- und Elektronikindustrie (EEI). Jetzt steht der KV-Abschluss 2026 aber.

    Elektro- und Elektronikindustrie: KV-Abschluss nach zähem Ringen fixiert

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • Steilpass auf Toni Polster: ElectronicPartner startete große WM-Kampagne

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • Gegen Allergien: Leifheit wischt den Pollen eins aus

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • FRITZ! und Starlink: Highspeed ohne Limit

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • Nachwuchs unter Spannung: „Think Electric“ bringt Elektrotechnik in die Klassenzimmer

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
WERBUNG
WERBUNG
ELEKTRObranche.at


Ihr unabhängiges Fachmagazin für Handel- & Gewerbe

Kategorien

  • Branche
  • Elektrotechnik
  • Hausgeräte
  • Jobbörse
  • Multimedia
  • Panorama
  • Produkte
  • Service
  • Über uns/Mediadaten
  • Abonnement
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Allgemeine Geschäftsbedingungen
  • Datenschutz
  • Impressum

© 2026 ELEKTRO|branche.at

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Elektrotechnik
  • Produkte
  • Panorama
  • Service
  • Jobbörse
Newsletter

© 2026 ELEKTRO|branche.at