• Aktuellste
  • Beiträge
  • Alle
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Service
  • Elektrotechnik
  • Produkte
Branchenradar: Klimaneutraler Gebäudesektor erst 2075?

Fachkräftemangel: Wird Gebäudesektor erst 2075 klimaneutral?

24. September 2024
Sehr gut für die Jura C9 im ETM Testmagazin

Sehr gut für die Jura C9: Einstiegsklasse überzeugt mit Komfort und Vielfalt

14. Mai 2026
WISI feiert auf der ANGA COM 2026 seinen 100er

WISI auf der ANGA COM: 100 Jahre Erfahrung für die Netze von morgen

13. Mai 2026
Nationale Paketabgabe: Eigentor schon vor der Fußball-WM

Nationale Paketabgabe ist ein „Eigentor schon vor der Fußball-WM“

12. Mai 2026
Eckpunkte zum Recht auf Reparatur

Infoseite: Bundesgremium informiert über die EU-Richtlinie zum „Recht auf Reparatur“

12. Mai 2026
Metz präsentiert limitiertes OLED-Sondermodell zur Fußball-WM 2026

Metz präsentiert limitiertes OLED-Sondermodell zur Fußball-WM 2026

12. Mai 2026
Die OFAA diskutierte die Zukunft des Glasfaserausbaus

OFAA diskutierte die Zukunft des Glasfaserausbaus

12. Mai 2026
Passend zur Eröffnung in Linz überreichte Jura Österreich-Geschäftsführer Andreas Hechenblaikner – stellvertretend für Jura-CEO Emanuel Probst – symbolisch den „Schlüssel des Erfolges“ an SCD-Eigentümer Franz Holzbauer. © SCD

Jura-Store eröffnet: Linz bekommt sein neues Kaffee-Revier

11. Mai 2026
Manuel Neuer ist Markenbotschafter von Telenot

Manuel Neuer ist Markenbotschafter von Telenot

11. Mai 2026
Smarter Gira Tastsensor 4.55 Plus

Gira Tastsensor 4.55 Plus: Smart und übersichtlich

11. Mai 2026
HV & Nexi Payment Report: 9 von 10 Österreicher:innen kaufen online ein

HV & Nexi Payment Report: 9 von 10 Österreicher:innen kaufen online ein

11. Mai 2026
V.l.n.re.: Ewald Marschallinger (CEO DAN Küchen), Evren Aksoy (Geschäftsführer Beko Austria AG), Sieger Austria’s Next Küchenchef:in Karl Schauenstein, Julia Steiner (CvD SPAR Mahlzeit!) und Moderatorin Patricia Kaiser. © Diana Ryzhevska

Karl Schauenstein gewinnt Linzer Edition von Austria’s Next Küchenchef:in 2026

11. Mai 2026
Überlastetes Stromnetz: Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. © APG

Überlastetes Netz: März zeigt Bedarf an Stromnetzen und Batterien auf

11. Mai 2026
Elektrobranche.at
Ihr unabhängiges Fachmagazin für Handel & Gewerbe
  • Kontakt
  • LinkedIn
Newsletter
  • Home
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Elektrotechnik
  • Produkte
  • Panorama
  • Service
  • Jobbörse
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
Retail
  • Home
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Elektrotechnik
  • Produkte
  • Panorama
  • Service
  • Jobbörse
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
ELEKTRObranche.at
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
WERBUNG
Home Elektrotechnik

Fachkräftemangel: Wird Gebäudesektor erst 2075 klimaneutral?

Redaktion ELEKTRO|branche.at von Redaktion ELEKTRO|branche.at
24. September 2024
in Elektrotechnik
0
Branchenradar: Klimaneutraler Gebäudesektor erst 2075?

© AdobeStock

Laut einer Studie von Branchenradar wird der Gebäudesektor bis 2040 nicht klimaneutral sein, so wie eigentlich geplant. Hauptgrund dafür ist der eklatante Personalmangel.

Im Jahr 2023 waren in Österreich rund 1,9 Millionen Wohnungen und potenziell etwa 220.000 Nicht-Wohngebäude zumindest zum Teil thermisch-energetisch sanierungsbedürftig. Konkret waren knapp 1,8 Mio. Heizungen auf regenerative Wärmesysteme umzustellen, 13,4 Mio. Fenster zu tauschen sowie 332 Mio. Quadratmeter Dachflächen (bzw. die oberste Geschoßdecke) und 355 Mio. Quadratmeter Fassaden zu dämmen. Bezogen auf den Gebäudebestand waren das 35 % aller Heizungsanlagen, 31 % aller Fenster, 45 % aller Dächer und 49 % aller Fassaden.

259 Milliarden Euro notwendig

Bekanntermaßen hat es sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt, die Klimaneutralität im Gebäudesektor bis 2040 herzustellen. Um diese Mammutaufgabe zu stemmen, müssten zum einen die Sanierungsquoten deutlich erhöht werden. Bei Heizungen von jährlich 0,8 auf 2,0 % des Gebäudebestands. Bei Fenstern wäre ein Anstieg von 1,4 auf 1,8 % und bei Dach- und Fassadendämmungen von 0,6 bzw. 0,7 % auf 2,6 bzw. 2,9 % notwendig. Zum anderen müsste man viel Geld in die Hand nehmen. Aus heutiger Sicht sind dafür Investitionen im Ausmaß von insgesamt 259 Mrd. Euro notwendig. Das entspricht in etwa dem Fünffachen der jährlichen Bauproduktion.

 Doch selbst wenn man das Geld dafür aufbringen würde, ist der definierte Zielpfad nicht zu schaffen.

Andreas Kreutzer, Autor der Studie von Branchenradar-Marktanalyse

Flaschenhals Personal

Grund dafür sind die unzureichenden Personalkapazitäten im Bauhandwerk. Zwar wanderten nach Österreich seit 2014 rund 1,6 Mio. Personen aus dem Ausland zu, jedoch nur 375.000 davon (rd. 23 %) konnten in den Arbeitsmarkt integriert werden. Und von diesen zog es gerade einmal 32.000 Arbeitnehmer in die Bauwirtschaft. Gleichzeitig sanken die Lehrabschlüsse in den für die thermisch-energetische Sanierung relevanten Gewerken signifikant. Haben im Jahr 2018 noch insgesamt rund 4.800 Auszubildende die Lehre erfolgreich absolviert, gab es 2023 nur noch 3.600 neue Gesellen.

Ungeachtet der insgesamt schrumpfenden Lehrlingszahlen, war die mitunter hohe Quote von nicht bestandenen Lehrabschlussprüfungen mit ein Grund für den Nachwuchsmangel. Im Lehrberuf Gebäude- und Installationstechnik, Maler und Beschichtungstechniker sowie Spengler bestand im vergangenen Jahr jeder Dritte die Abschlussprüfung nicht, bei Dachdeckern, Zimmerern und Maurern war es knapp jeder Fünfte.

Auch unter der Annahme, dass sich in Zukunft mehr ausländische Fachkräfte rekrutieren lassen und die Ausbildungsquoten wachsen, ist eine vollständige Dekarbonisierung des Gebäudesektors vor 2075 unter den derzeitigen Rahmenbedingungen wenig realistisch.

Dominique Otto, Co-Autor der Studie

Heizungs- und Fenstertausch stehen nahezu im Plan. Doch Dach- und Fassadensanierung weichen vom Zielpfad deutlich ab. Am wahrscheinlichsten ist die Erreichung der Zielmarke beim Fenstertausch. „Hier errechnen die Modelle eine Durchsanierung im Jahr 2042“, so Otto. Der Heizungstausch sollte demnach 2046 abgeschlossen sein, eine vollständige thermische Sanierung aller Fassadenflächen indessen erst 2061 und beim Dach dauert es bis 2075.

Klimaneutralität Beschleuniger

Möchte man den Weg zu einem klimaneutralen Gebäudebestand beschleunigen, sind nach Auffassung von Branchenradar Marktanalyse daher u.a. folgende Weichenstellungen empfehlenswert:

  • Ausbau der Personalkapazitäten, zum einen durch gezielte Migration von Fachkräften ins Bauhandwerk, etwa durch Schaffung spezieller Anreize. Zum anderen durch die Verbesserung der Lehrlingsausbildung, um die Attraktivität von Handwerksberufen (auch für Mädchen) zu erhöhen und die Abschlussquoten zu verbessern.
  • Erhöhung der Produktivität auf der Baustelle durch Verbesserung des Baustellenmanagements. Laut einer Studie der ETH Zürich wird auf den Baustellen im Schnitt nur 60 % der Arbeitszeit in tatsächliche Bauleistungen umgesetzt. Der Rest geht durch personal- oder störungsbedingte Unterbrechungen, Auf- und Umräumen, Materialsuche oder Personalstehzeiten verloren.
  • Umfassende Sanierungen stärker fördern: Die zeitgleiche Sanierung der Gebäudehülle (Fenster, Fassade, Dach), kombiniert mit dem Austausch des Heizungssystems ist nicht nur vergleichsweise kostengünstiger als Bauteilsanierungen (Einzelmaßnahmen), sondern auch für die Zielerreichung effektiver. Um die insgesamt deutlich höheren Investitionen zu stützen, müsste allerdings der Förderbonus erhöht werden. Zudem ist der Austausch des Heizungssystems in einem mindergedämmten Haus kontraproduktiv, da in diesem Fall die Heizleistung zu hoch bemessen werden muss. Der Wechsel von mit fossilen Brennstoffen befeuerten Heizsystemen auf Biomassekessel oder Wärmepumpen sollte daher nur bei thermisch optimierter Gebäudehülle gefördert werden.

Hinweis zur Studie:

 Die Studie „Der lange Weg zur Dekarbonisierung des Gebäudesektors – klimaneutral erst 2075?“ kann über Branchenradar Marktanalyse angefordert werden.

Mehr Elektrotechnik-News

Tags: BranchenradarGebäudeinstallationKlimaneutralitätStudie
TeilenTeilenSenden

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ähnliche Beiträge

Manuel Neuer ist Markenbotschafter von Telenot
Elektrotechnik

Manuel Neuer ist Markenbotschafter von Telenot

11. Mai 2026
Überlastetes Stromnetz: Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. © APG
Elektrotechnik

Überlastetes Netz: März zeigt Bedarf an Stromnetzen und Batterien auf

11. Mai 2026
V.l.n.re.: Bundessparten-Obmann Manfred Denk, WKÖ-Vizepräsidentin Bettina Dorfer-Pauschenwein, Katharina Zimmerberger (Ausbilderin KELAG), Marvin Varga mit Eltern, StS Elisabeth Zehetner, Michaela Sapetsnig (HR-Leiterin KELAG), SkillsAustria-Präsident Josef Herk, Kärntner Landesinnungsmeister Harald Dullnig © Weinwurm Fotografie
Elektrotechnik

Ehre, wem Ehre gebührt: Marvin Varga ist Österreichs bester Jung-Elektrotechniker

10. Mai 2026
Die EU zieht bei der Förderung von Projekten mit chinesischen Wechselrichtern die Notbremse – und trifft damit einen Nerv der Branche. Das hat auch Österreichs PV-Markt kurzfristig verunsichert.
Elektrotechnik

PV-Förderung gestoppt: EU tritt auf die China-Bremse

8. Mai 2026
Sonnenkraft: Neue PV-Module gegen Schattenphasen
Elektrotechnik

Sonnenkraft: Neue Modultechnologie gegen Schattenphasen

7. Mai 2026
Sonepar ImPuls am Red Bull Ring
Elektrotechnik

Sonepar ImPuls am Red Bull Ring

7. Mai 2026
WERBUNG

Meist gelesen

  • FRITZ! und Starlink: Highspeed ohne Limit

    FRITZ! und Starlink: Highspeed ohne Limit

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • Lizenz verlängert, Geschäft beendet: StreamView (Thomson) ist insolvent

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • Revox rockt mit drei Deep Purple Limited Editions

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • PV-Förderung gestoppt: EU tritt auf die China-Bremse

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • Fiskalischer Hütchenspieler-Trick: Erst Plastiksteuer-Aus, dann Paketabgabe …

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
WERBUNG
WERBUNG
ELEKTRObranche.at


Ihr unabhängiges Fachmagazin für Handel- & Gewerbe

Kategorien

  • Branche
  • Elektrotechnik
  • Hausgeräte
  • Jobbörse
  • Multimedia
  • Panorama
  • Produkte
  • Service
  • Über uns/Mediadaten
  • Abonnement
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Allgemeine Geschäftsbedingungen
  • Datenschutz
  • Impressum

© 2026 ELEKTRO|branche.at

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Elektrotechnik
  • Produkte
  • Panorama
  • Service
  • Jobbörse
Newsletter

© 2026 ELEKTRO|branche.at