• Aktuellste
  • Beiträge
  • Alle
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Service
  • Elektrotechnik
  • Produkte
Künstliche Intelligenz (KI): Ergebnisse zwischen „Fakt und Fake“

Künstliche Intelligenz: Ergebnisse zwischen „Fakt und Fake“

16. Dezember 2025
Fußballrechte-Coup für Canal+: Europa League und Conference League exklusiv

Fußballrechte-Coup für Canal+: Europa League und Conference League exklusiv

30. April 2026
MediaMarkt Linz Passage: Umbau bringt neue Erlebniswelten

MediaMarkt Linz Passage: Umbau bringt neue Erlebniswelten

30. April 2026
Ein Jahrzehnt gebündelte Sonnenkompetenz: PV Austria und TÜV Austria Akademie ziehen Bilanz

Ein Jahrzehnt gebündelte Sonnenkompetenz: PV Austria und TÜV Austria Akademie ziehen Bilanz

30. April 2026
Smeg Musa hat die Design-Muse geküsst

Neue Smeg Disignlinie Musa: Von der Muse geküsst

30. April 2026
Xiaomi bringt REDMI Pad 2 9.7 Serie auf den Markt

Xiaomi bringt REDMI Pad 2 9.7 Serie auf den Markt

30. April 2026
Varta Outdoor-Laternen fürs Camping-Abenteuer

Varta: Neue Outdoor-Laternen fürs Camping-Abenteuer

29. April 2026
G. Klampfer sucht eine:n Projektingenieur:in für Elektrotechnik

G. Klampfer sucht eine:n Projektingenieur:in für Elektrotechnik

29. April 2026
Molto Luce sucht eine:n Elektroplaner:in

Molto Luce sucht eine:n Elektroplaner:in

29. April 2026
Miele dominiert „Best Brands Austria“ und sichert sich Doppelspitze

Miele dominiert „Best Brands Austria“ und sichert sich Doppelspitze

29. April 2026
Influencer: Der Einsatz für Einfluss bei Entscheidungen

Influencer: Der Einsatz für Einfluss bei Entscheidungen

28. April 2026
Jubiläum: 10 Jahre Expert Müllner, Langenlois

Große Jubiläumsfeier im Kamptal: Bei Expert Müller spielt die Musik

28. April 2026
Beko zeigte moderne Küchentechnologie auf der EuroCucina 2026

Bekos Küchentechnologie auf der EuroCucina 2026

28. April 2026
Elektrobranche.at
Ihr unabhängiges Fachmagazin für Handel & Gewerbe
  • Kontakt
  • LinkedIn
Newsletter
  • Home
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Elektrotechnik
  • Produkte
  • Panorama
  • Service
  • Jobbörse
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
Retail
  • Home
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Elektrotechnik
  • Produkte
  • Panorama
  • Service
  • Jobbörse
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
ELEKTRObranche.at
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
WERBUNG
Home Panorama

Künstliche Intelligenz: Ergebnisse zwischen „Fakt und Fake“

Redaktion ELEKTRO|branche.at von Redaktion ELEKTRO|branche.at
16. Dezember 2025
in Panorama
0
Künstliche Intelligenz (KI): Ergebnisse zwischen „Fakt und Fake“

© Adobe Stock

Die steigende Nutzung von KI-Tools öffnet den Raum zu schnellen Antworten. Jeder Prompt erhält in kurzer Zeit selbstsicher formulierte und gut strukturierte Ergebnisse, oft macht der Verweis auf Studien oder Daten & Fakten die Inhalte noch fundierter. Aber es kommt immer wieder vor, dass beim genauen Betrachten Ungereimtheiten und nicht belegte Quellen entdeckt werden. Das kritische Lesen und Verarbeiten von Informationen gehört zu den wesentlichen Kompetenzen im „Zeitalter der alternativen Fakten“. Der Artikel regt zum Nachdenken und Entdecken beim Medienkonsum an.

Der Verfasser des Artikels begibt sich gerne als Wanderer in die Berge, um neue Regionen und Gipfel zu entdecken. Vorbereitet durch das Lesen der Beschreibung in einem Wanderführer und ausgestattet mit einer gedruckten Wanderkarte, gibt es große Vorfreude auf das neue Abenteuer. In vielen Gebirgszügen gibt es hilfreiche Markierungen, durch Schilder bzw. oft rot-weiß-rote Markierungen auf Steinen oder Baumstämmen.

Aber es gibt immer wieder einzelne Situationen, in denen die weitere Wegrichtung unklar wird: es gibt eine Abzweigung mit zwei Wegen, beide scheinen zu stimmen. Vor allem bei schlechtem Wetter oder bei kleineren Wegen abseits der Forststraßen ist die Entscheidung manchmal von Unsicherheit geprägt. Man geht voran, aber das bestätigende Gefühl der nächsten Markierung fehlt. Stimmt der Weg? Stimmt die Richtung? Man vergleicht kritisch die Relationen am Plan und im Gelände, bis die (im Nachgang oft richtige) Entscheidung zum Umkehren getroffen wird.

Prompts liefern Zeit selbstsichere, gut formulierte Antworten. Bei genauerem Hinschauen ist es aber oft ein Zusammenspiel aus „Schein und Sein“.

Mehr digital ist die Wegbegleitung beim Auto-Navigationsgerät. Man gibt mit Sprache (das funktioniert nicht immer) oder über Tasten das gewünschte Ziel ein. Man verlässt sich auf die Wegbeschreibung am Display. Man hört in den Medien immer wieder, dass Autofahrer beim unreflektierten Übernehmen der Empfehlungen auf Fußwegen oder abseits gelegenen Forststraßen mit Fahrverbot gelandet sind. Das kann insbesondere passieren, wenn das Navi auf die direkteste Wegverbindung eingestellt ist. Das Navigationsgerät wirkt immer selbstsicher, durch konsequentes Anzeigen der Wegstrecke oder durch das Ansagen mit angenehmer Stimme. Ein kritischer Blick auf die Straße und die Rahmenbedingungen ist immer empfehlenswert.

Die beiden Beispiele veranschaulichen den Umgang mit KI-Plattformen wie ChatGPT oder Gemini. Basierend auf den eingegebenen Prompts gibt es immer nach kurzer Zeit selbstsichere Antworten, sie wirken strukturiert und gut formuliert. Doch bei einem genauen Faktencheck erkannt man immer wieder ein Zusammenspiel aus „Schein und Sein“ bzw. „Fakt und Fake“. Der vorliegende Artikel regt zum Nachdenken beim Gebrauch der KI-Tools an, es ist auch ein Plädoyer für die kombinierte Beschäftigung mit klassischen – von fundierter Recherche geprägten – Journalismus-Artikeln veröffentlicht auf anerkannten Websites und in seriösen Fachmedien.

Die Funktionsweise von KI-Bots

Jedes Wissen bedarf einer Grundlage, das können die Beschäftigung mit einem Thema oder Erfahrung sein. Das Trainieren der Fähigkeiten ist auch die Basis für das Funktionieren der künstlichen Intelligenz. KI-Tools wie ChatGPT oder Gemini sind mit großen Mengen von Daten trainiert, dazu zählen Bücher, Artikel, Website und sonstige Quellen. Das Modell erlernt aus dem Input sprachliche Muster und erkennt Zusammenhänge, welche der Hintergrund für den Output bei Anfragen sind.

Beim Generieren der Ergebnisse arbeitet das KI-Modell mit Wahrscheinlichkeiten, es gibt Wort für Wort eine Vorhersage der am wahrscheinlichsten passenden Wortfolge. Künstliche Intelligenz „versteht“ keine Inhalte wie ein Mensch, es liefert nur statistisch zusammenhängende Antworten mit einer hohen Sinnhaftigkeit. In jeder Wahrscheinlichkeit steckt ein hoher Prozentanteil von Wirklichkeit, kombiniert mit selektiven Unwahrheiten.

Kritisches Hinterfragen und Studien bestätigen die Fehleranfälligkeit

Der Verfasser des vorliegenden Artikels ist beim Recherchieren von Studien zum Fachthema „SEO vs. GEO“ über die KI-Plattform ChatGPT stutzig geworden. Basierend auf einem passenden Prompt werden als Teil vom KI-Output konkrete Studienergebnisse inkl. %-Werte zum geänderten Suchverhalten ausgewiesen. Beim vertiefenden Nachfragen zur exakten Quelle antwortet der KI-Bot mit in Richtung Frechheit gehender Selbstverständlichkeit, dass es die Studie nicht gibt und die %-Werte nur „illustrativ“ gemeint waren.

Eine aktuelle Studie der Europäischen Rundfunkunion (EBU), welche von der BBC koordiniert wurde, offenbarte ausgeprägte Schwachstellen. Es wurden 3.000 Antworten von KI-Assistenten in 14 verschiedenen Sprachen ausgewertet, dabei entdeckte man bei 45 % der Antworten zumindest eine wesentliche Verzerrung bei den Inhalten, dazu zählten auch fehlerhafte Zitate und Quellenverweise. Das hohe Risiko bei manipulierten Trainingsdaten untersuchte eine akademische Forschung durch ein Team internationaler Wissenschafter, die Anfälligkeit von Large Language Models (LLM) durch wenig „Poison“ ist besorgniserregend.

Kritische Reflexion als Gegenpol zu Halluzinationen

Unter einer Halluzination (der Ursprung liegt im lateinischen Wort „alucinatio“, das bedeutet Träumerei oder gedankenloses Reden) versteht man eine Wahrnehmung, für welche keine Grundlage vorliegt. Eine Halluzination in Verbindung mit künstlicher Intelligenz ist das Generieren von falschen oder irreführenden Informationen, welche trotz fehlender Fundierung mit Fakten plausibel klingen. Es schließt sich der Kreis zu den Wahrscheinlichkeiten, mit denen KI-Modelle Wort für Wort Antworten entwickeln. Bei fehlenden Grundlagen werden Lücken kreativ gefüllt.

Basierend auf der oben angeführten Studie empfiehlt die Europäische Rundfunkunion (EBU), den Ergebnissen der KI-Bots niemals blind zu vertrauen. Es wird geraten, wesentliche Informationen immer einem Gegencheck zu unterziehen. Besonders bei politischen Themen bzw. Fragen rund um Gesundheit und finanzielle Entscheidungen ist hohe Vorsicht geboten.   

In einem sich verändernden Umfeld, in welchem dynamische Entwicklungen wie die wachsenden Möglichkeiten der Tools der künstlichen Intelligenz (von Text über Bild bis Video) zu Erstaunen führen, gewinnt die kritische Reflexion an Stellenwert. Das kritische Hinterfragen wird zu einer wesentlichen Kompetenz, zusätzlich gilt es Personen wie seriöse Journalisten bzw. fundierte Medien wie Fachmagazine und Nachrichtenportale zu schützen.

Zusammenfassend: Die schnelle Antwort, welche gut strukturiert und plausibel erscheint, ist nicht immer die beste und richtige Antwort. Der „Faktencheck“ gehört zunehmend zum „kleinen 1 x 1“ der kritischen Reflexion. Wir leben in einem sich rasch verändernden Umfeld, möge das „Sein“ mit Fakten & Fundierung mehr zählen als der „Schein“ mit Halluzinationen & kreativen Schnelllösungen.

Harald Rametsteiner © ELG Ricardo Randl

Harald Rametsteiner
UPGROW Marketing Consulting
Lehrgangsleiter MBA General Management der FH des BFI Wien & E-Learning Group

© ELG Ricardo Randl

Zum vorherigen Beitrag: Künstliche Intelligenz: SEO vs. GEO

Tags: E-CommerceEmpfehlungHarald RametsteinerKünstliche Intelligenz
TeilenTeilenSenden

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ähnliche Beiträge

Influencer: Der Einsatz für Einfluss bei Entscheidungen
Panorama

Influencer: Der Einsatz für Einfluss bei Entscheidungen

28. April 2026
Voltera bringt KI ins Stromnetz und gewinnt Houskapreis 2026
Panorama

Voltera bringt KI ins Stromnetz und gewinnt Houskapreis 2026

23. April 2026
Kaffee unterm Elektronenmikroskop
Panorama

Kaffee unterm Elektronenmikroskop

24. März 2026
Lithium-Metall-Batterien: Unbrennbar und langlebig
Panorama

Lithium-Metall-Batterien: Unbrennbar und langlebig

24. März 2026
„Jetzt beruhigen Sie sich erst einmal“ 
Panorama

„Jetzt beruhigen Sie sich erst einmal“ 

24. März 2026
Speicherboom ja – aber nicht auf wackeligen Mikado-Stäbchen
Panorama

Speicher ja – aber nicht auf wackeligen Mikado-Stäbchen

24. März 2026
WERBUNG

Meist gelesen

  • Thomson-Vertrieb StreamView ist insolvent

    Lizenz verlängert, Geschäft beendet: StreamView (Thomson) ist insolvent

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • Konzernergebnis: Kontron muss sparen, Suntastic nicht betroffen

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • FRITZ! und Starlink: Highspeed ohne Limit

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • OÖ.: Erneut muss ein PV-Errichter Konkurs anmelden

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • Fiskalischer Hütchenspieler-Trick: Erst Plastiksteuer-Aus, dann Paketabgabe …

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
WERBUNG
WERBUNG
ELEKTRObranche.at


Ihr unabhängiges Fachmagazin für Handel- & Gewerbe

Kategorien

  • Branche
  • Elektrotechnik
  • Hausgeräte
  • Jobbörse
  • Multimedia
  • Panorama
  • Produkte
  • Service
  • Über uns/Mediadaten
  • Abonnement
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Allgemeine Geschäftsbedingungen
  • Datenschutz
  • Impressum

© 2026 ELEKTRO|branche.at

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Elektrotechnik
  • Produkte
  • Panorama
  • Service
  • Jobbörse
Newsletter

© 2026 ELEKTRO|branche.at