Volles Haus und beste Stimmung: Rund 500 Gäste ließen den Freitagabend der Elektrofachhandelstage im VIP-Bereich des LASK-Stadions ausklingen. Zwischen Gesprächen, Begegnungen und Stadionatmosphäre nutzte ElectronicPartner den Abend auch, um erstmals konkrete Pläne für einen Preis vorzustellen, der weit über ElectronicPartner bzw. das klassische Branchengeschäft hinausgeht: den Jörn Gellermann Award.
Ein zusätzlicher Publikumsmagnet des Abends war übrigens auch Toni Polster. Das Werbegesicht von ElectronicPartner war bereits tagsüber am Messestand gefragt und mischte sich auch am Abend unter die Gäste. Für viele Mitglieder bot sich damit noch einmal die Gelegenheit zum persönlichen Austausch und Selfies mit dem ehemaligen Fußballstar.
Bevor der Abend jedoch ganz im Zeichen von Begegnungen und Geselligkeit stand, gab Geschäftsführer Michael Hofer traditionell einen Einblick in die aktuelle Geschäftsentwicklung. Und auch hier gab es Grund zur Zufriedenheit: 2025 konnte ElectronicPartner den Umsatz um 1,4 Prozent auf rund 1,2 Milliarden Euro steigern. Der österreichische Tech-Markt entwickelte sich zwar verhalten, konnte aber immerhin noch ein Plus von 0,5 Prozent einfahren.
Impressionen der Abendveranstaltung im Lask-Stadion








Ehrendes Andenken an Jörn Gellermann
Der emotional wohl wichtigste Moment des Abends folgte aber erst danach: Michael Hofer präsentierte erstmals konkretere Pläne für den Jörn Gellermann Award. Jörn Gellermann ist im vergangenen Jahr bekanntlich kurz nach den Elektrofachhandelstagen verstorben und hatte mit seiner freundlichen und persönlichen Art sowie seinem Engagement viele Menschen innerhalb der Branche geprägt.
Die Idee, sein Andenken mit einem eigenen Award zu bewahren, war bereits kurz nach seinem Tod entstanden. Nun geht das Vorhaben aber auch in die konkrete Umsetzung. Im Mittelpunkt soll dabei ausdrücklich nicht eine berufliche Position, ein Unternehmenserfolg oder eine kommerzielle Leistung stehen – sondern der Mensch und seine Haltung.
Auch soll der Award bewusst nicht als „ElectronicPartner-Auszeichnung“ verstanden werden, hinter der Idee bzw. der Umsetzung steht nämlich Jörns engster Freundeskreis, zu denen etwa auch Harald Kasperowski und Hannes Katzenbeisser zählen.
Ein Award für Menschen, die für andere da sind
Wie sehr dabei Jörns persönliches Wirken als Vorbild dient, machte Hannes Katzenbeisser erst kürzlich in einem LinkedIn-Beitrag deutlich. Darin erinnert er an eine Person, die stets ein offenes Ohr hatte, zugehört und geholfen hat, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten. Jörn Gellermanns Vermächtnis solle daher weder in Vergessenheit geraten noch zu einem Geschäftsmodell werden.

Genau hier setzt auch der Award an. Damit ausgezeichnet werden sollen Menschen, die sich – ähnlich wie Jörn – für andere einsetzen, dabei ihre Werte bewahren und Unterstützung nicht von geschäftlichen Interessen abhängig machen. Entscheidend sollen auch weder Titel noch Funktionen oder persönliche Eitelkeiten sein, sondern Überzeugung und echte Wertschätzung. Damit bekommt die ursprünglich bereits 2025 angedachte Idee nun eine konkrete Form. Der Jörn Gellermann Award soll nicht einfach ein Branchenpreis sein, sondern er soll an das erinnern, was Jörn Gellermann ausgemacht hat: Engagement, Hilfsbereitschaft und die Bereitschaft, ohne Gegenleistungen für andere da zu sein. Am Ende steht jedenfalls das Versprechen, eine besondere Persönlichkeit und deren Werte dauerhaft in Erinnerung zu halten.




















