• Aktuellste
  • Beiträge
  • Alle
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Service
  • Elektrotechnik
  • Produkte
Ausgehend von einem hohen Niveau ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Jahresvergleich um 5,3 Prozent gestiegen, obwohl im dritten Quartal 2025 eine Verlangsamung der Insolvenzentwicklung zu sehen ist. © KSV1870

Zahl der Firmenpleiten klettert weiter nach oben

17. September 2025
PV Austria empfiehlt Batteriespeicher gegen hohe Strompreise

PV Austria: Batteriespeicher gegen hohe Strompreise

17. Juni 2026
Fritz! WLAN-Stick 6700 sorgt für den Wi-Fi 7 boost am PC

FRITZ! WLAN-Stick 6700 sorgt für den Wi-Fi 7 boost am PC

17. Juni 2026
Patrick van der Linden

MediaMarkt: Patrick van der Linden übernimmt von Martina Altlechner

16. Juni 2026
Der neue Oesterreichs Energie Präsident heißt Michael Baminger

Der neue Oesterreichs Energie-Präsident heißt Michael Baminger

16. Juni 2026
SAFENet: Gemeinsam für die digitale Souveränität Europas

SAFENet: Gemeinsam für die digitale Souveränität Europas

16. Juni 2026
ERA sucht eine:n Elektrotechniker:in im Verkaufsinnendienst

ERA sucht eine:n Elektrotechniker:in im Verkaufsinnendienst

16. Juni 2026
ERA sucht eine:n E-Planer:in für Schaltanlagen

ERA sucht eine:n E-Planer:in für Schaltanlagen

16. Juni 2026
Europäische Verbraucher misstrauen chinesischen Routern

Europäische Verbraucher misstrauen chinesischen Routern

16. Juni 2026
Einladung Jura Coffee Academy Tour 2026

Kaffee-Kompetenz vor Ort: Jura geht im Herbst wieder auf Österreich-Tour

16. Juni 2026
Jetzt anmelden: Fachtagung für Photovoltaik und Stromspeicherung 2026

Jetzt anmelden: Fachtagung für Photovoltaik und Stromspeicherung 2026

16. Juni 2026
Karl Trautmann, ElectronicPartner

ElectronicPartner: Karl Trautmann in den Verwaltungsrat berufen

15. Juni 2026
Tag der Elektriker:innen 2026, Donauzentrum Wien, Publikumsevent

Praxisnahe Einblicke: Wiener Elektrobranche feierte Tag der Elektriker:innen

15. Juni 2026
Elektrobranche.at
Ihr unabhängiges Fachmagazin für Handel & Gewerbe
  • Kontakt
  • LinkedIn
Newsletter
  • Home
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Elektrotechnik
  • Produkte
  • Panorama
  • Service
  • Jobbörse
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
Retail
  • Home
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Elektrotechnik
  • Produkte
  • Panorama
  • Service
  • Jobbörse
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
ELEKTRObranche.at
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
WERBUNG
Home Branche

Zahl der Firmenpleiten klettert weiter nach oben

Redaktion ELEKTRO|branche.at von Redaktion ELEKTRO|branche.at
17. September 2025
in Branche
0
Ausgehend von einem hohen Niveau ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Jahresvergleich um 5,3 Prozent gestiegen, obwohl im dritten Quartal 2025 eine Verlangsamung der Insolvenzentwicklung zu sehen ist. © KSV1870

Ausgehend von einem hohen Niveau ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Jahresvergleich um 5,3 Prozent gestiegen, obwohl im dritten Quartal 2025 eine Verlangsamung der Insolvenzentwicklung zu sehen ist. © KSV1870

Ausgehend von einem hohen Niveau ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Jahresvergleich um 5,3 Prozent gestiegen, obwohl im dritten Quartal 2025 eine Verlangsamung der Insolvenzentwicklung zu sehen ist.  

Laut aktueller KSV1870-Hochrechnung mussten in den ersten drei Quartalen 2025 in Österreich 5.110 Unternehmen (+ 5,3 %) Insolvenz anmelden. Das sind umgerechnet 19 Fälle pro Tag. Trotz des Anstiegs sind die vorläufigen Passiva* um 58,3 Prozent auf rund 6,4 Mrd. Euro gesunken. Geschuldet ist diese Entwicklung einer deutlich geringeren Anzahl von Insolvenzen mit Passiva von mehr als 200 Mio. Euro. Darüber hinaus hat gegenüber dem Vorjahr fast ein Fünftel (19,1 %) weniger Mitarbeiter (15.200 Personen) insolvenzbedingt ihren Job verloren. Weiters ist die Zahl der betroffenen Gläubiger um 6,2 Prozent auf 34.700 gesunken. Aus heutiger Sicht erwartet der KSV1870 am Jahresende bis zu 7.000 Unternehmensinsolvenzen.

Die Gefahr eines dritten Rezessionsjahres infolge ist in Österreich weiterhin nicht gebannt, die heimischen Unternehmen stehen unverändert unter großem finanziellen Druck. Zwar gab es zuletzt zaghafte Anzeichen einer leichten Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage, diese reichen jedoch bei weitem nicht aus, um die Insolvenzwelle einzudämmen. Demzufolge ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen zum Ende des dritten Quartals 2025 gegenüber dem Vorjahr um 5,3 Prozent auf insgesamt 5.110 Firmenpleiten gestiegen.

„Neben dem insgesamt hohen Kostenniveau hat auch die vielerorts maximal durchschnittliche Auftragslage und damit einhergehend fehlende Umsätze zu einem Anstieg der Insolvenzen geführt“, analysiert Karl-Heinz Götze, MBA, Leiter KSV1870 Insolvenz, die Ursachen. „Der Personalmangel trägt auch seinen Teil dazu bei, dass viele Unternehmen Aufträge ablehnen müssen und damit Geld liegen bleibt“, so Götze weiter.   

Drittes Quartal bringt leichte Beruhigung

Im direkten Quartalsvergleich zeigt die aktuelle KSV1870 Hochrechnung eine leichte Verlangsamung der jüngsten Entwicklung: „Die Insolvenzsituation hat sich während der Sommermonate etwas beruhigt. Ein Szenario, das bereits im Vorjahr zu beachten war. So ist das dritte Quartal 2025 jenes mit der geringsten Anzahl an Pleiten im Jahresverlauf“, erklärt Götze. Wurden zwischen Juli und September 2025 in etwa 1.600 Fälle gezählt, waren es im ersten Quartal 2025 rund 1.800 und im zweiten Quartal 1.700 Fälle. Zudem ist das aktuelle Quartal jenes mit den drittwenigsten Unternehmensinsolvenzen seit Anfang 2024.

Besorgniserregend ist der höhere Anstieg der mangels Kostendeckung nicht eröffneter Fälle. Zwar gab es zuletzt in einzelnen Bundesländern vermehrt Insolvenzfälle, in denen durchaus noch Aktivvermögen vorhanden war, doch insgesamt ist die Zahl der nichteröffneten Firmenpleiten um 8,4 Prozent gestiegen. In diesen Fällen wurde mit der Insolvenzanmeldung häufig zu lange gewartet, wodurch auch die letzten Geldreserven verbraucht wurden.

„Im Falle der knapp 1.800 nicht eröffneten Unternehmensinsolvenzen waren nicht einmal mehr 4.000 Euro vorhanden, um die Verfahrenskosten bei Gericht zu decken. Sie mussten daraufhin den Betrieb schließen und alle Mitarbeiter haben ihre Arbeitsplätze verloren“, so Götze. Zum Vergleich: Die Zahl der eröffneten Fälle ist nur um 3,4 Prozent angewachsen.

Handel, Bau und Gastronomie/Beherbergung

Wie die aktuelle KSV1870 Hochrechnung belegt, verzeichnet der Handel die meisten Firmenpleiten. Im Vergleich zum Vorjahr sind seit Jahresbeginn insgesamt 921 Unternehmen (+ 10 %) insolvent geworden. Die Sommermonate haben im Handel – im Gegensatz zu anderen Branchen – zu keiner Entspannung geführt. Gegenüber dem zweiten Quartal 2025 verzeichnet das dritte Quartal des Jahres einen Anstieg von neun Prozent.

Weiters weist die Baubranche trotz eines leichten Rückgangs von drei Prozent die zweitmeisten Firmenpleiten (784) auf. Immerhin: Die Baubranche hat im aktuellen Quartal weniger Pleiten als in den drei vorangegangenen Quartalen zu verzeichnen. Auf Position drei folgt der Sektor Beherbergung/Gastronomie mit 603 Fällen (+/- 0 %), wobei im dritten Quartal eine ähnliche Entwicklung wie in der Baubranche erkennbar ist.

Weiters sticht insbesondere das Grundstücks- und Wohnungswesen (360) mit einem gravierenden Anstieg von 62 Prozent ins Auge. „Trotz etwas weniger Pleiten in den vergangenen drei Monaten steht der Immobiliensektor weiterhin massiv unter Druck. Besonders Projektentwickler befinden sich angesichts einer angespannten Kostenstruktur und einer überschaubaren Anzahl an Bauprojekten nach wie vor in einer brenzligen Lage“, so Götze. Hinzu kommt, dass im Immobiliensegment eine Insolvenz oftmals nur der Startschuss für zahlreiche Folgeinsolvenzen ist. Grund dafür sind durchaus gängige innerbetriebliche Strukturen in Form von weiterführenden Projektgesellschaften, die wirtschaftlich miteinander verschränkt sind.

Die Passiva (geschätzten Insolvenzverbindlichkeiten in EUR) dürfen nicht mit den tatsächlichen Verlusten aus Insolvenzen gleichgesetzt werden. Zu berücksichtigen sind Quotenzahlungen im Rahmen von Sanierungsplänen, Ausschüttungen aus Verwertungen von Konkursmassen sowie Sonderrechte aufgrund von Aus- und Absonderungsrechten.
© KSV1870

Passiva halbiert

Trotz mehr Unternehmensinsolvenzen sind die vorläufigen Passiva gegenüber dem Vorjahr um 58,3 Prozent auf rund 6,4 Mrd. Euro gesunken. Dieser Umstand ist im Wesentlichen zwei Aspekten geschuldet: Erstens gibt es im heurigen Jahr bis dato keine Insolvenz mit Passiva in Milliarden-Euro-Höhe. Zweitens gab es bislang nur vier Fälle mit Passiva von jeweils mehr als 200 Mio. Euro – im Vorjahr waren es zum selben Zeitpunkt bereits zehn Pleiten dieser Größenordnung.

Die bis dato größte Insolvenz nach Passiva betrifft jene der SIGNA Prime Capital Invest GmbH mit einem Volumen von 870 Mio. Euro. Abseits davon fällt auf, dass mehr als die Hälfte aller diesjährigen Großinsolvenzen (Passiva über 10 Mio. Euro) unmittelbaren Bezug zum Immobiliensektor aufweisen, sprich in den Bereichen Bau bzw. Grundstücks-/Wohnungswesen angesiedelt sind.

Prognose 2025

Auf Basis aktueller wirtschaftlicher Entwicklungen geht der KSV1870 weiterhin davon aus, dass in Österreich am Jahresende 2025 bis zu 7.000 Unternehmensinsolvenzen zu Buche schlagen könnten. Um mittelfristig das Ruder herumzureißen, wird es seitens der Bundesregierung deutliche Maßnahmen benötigen, die eine langfristige wirtschaftliche Erholung der Unternehmen ermöglichen. „Ob die jüngsten Entwicklungen des dritten Quartals eine Fortsetzung finden, oder es zu einer ähnlichen Entwicklung wie im Vorjahr kommt und im Herbst das Insolvenzaufkommen wieder steigt, bleibt abzuwarten“, so Götze.  

*) Die Passiva für die ersten drei Quartale 2025 sind vorläufige Werte und beziehen sich auf den Stichtag der Hochrechnung, den 10.09.2025. Im Zuge der fortlaufenden Insolvenzverfahren werden sich diese Passiva noch verändern.

Tags: InsolvenzstatistikKSV1870
TeilenTeilenSenden

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ähnliche Beiträge

Patrick van der Linden
Branche

MediaMarkt: Patrick van der Linden übernimmt von Martina Altlechner

16. Juni 2026
Karl Trautmann, ElectronicPartner
Branche

ElectronicPartner: Karl Trautmann in den Verwaltungsrat berufen

15. Juni 2026
Das Vertriebsteam von ElectronicPartner Österreich gemeinsam mit Geschäftsführer Michael Hofer (rechts) nach der erfolgreichen Robotik-Grundlagenschulung.
Branche

ElectronicPartner: Robotik-Schulungsoffensive trägt erste Früchte

12. Juni 2026
Reparaturwirtschaft übt scharfe Kritik an Ende der Geräte-Retter-Prämie
Branche

Reparaturwirtschaft übt scharfe Kritik an Ende der Geräte-Retter-Prämie

12. Juni 2026
2-Euro-Paketabgabe: 7 von 10 Österreichern lehnen Paketsteuer ab
Branche

7 von 10 Österreichern zeigen der Paketsteuer die rote Karte

9. Juni 2026
V.l.n.re.: Matthias Sandtner, Christoph Stadlbauer, August Pistelka und Alfred Kapfer. © Expert
Branche

Expert-Mitgliederbetreuung: Christoph Stadlbauer folgt auf August Pistelka

8. Juni 2026
WERBUNG

Meist gelesen

  • Hart waren die Kollektivvertrags-Verhandlungen in der heimischen Elektro- und Elektronikindustrie (EEI). Jetzt steht der KV-Abschluss 2026 aber.

    Elektro- und Elektronikindustrie: KV-Abschluss nach zähem Ringen fixiert

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • Steilpass auf Toni Polster: ElectronicPartner startete große WM-Kampagne

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • Gegen Allergien: Leifheit wischt den Pollen eins aus

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • FRITZ! und Starlink: Highspeed ohne Limit

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • Nachwuchs unter Spannung: „Think Electric“ bringt Elektrotechnik in die Klassenzimmer

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
WERBUNG
WERBUNG
ELEKTRObranche.at


Ihr unabhängiges Fachmagazin für Handel- & Gewerbe

Kategorien

  • Branche
  • Elektrotechnik
  • Hausgeräte
  • Jobbörse
  • Multimedia
  • Panorama
  • Produkte
  • Service
  • Über uns/Mediadaten
  • Abonnement
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Allgemeine Geschäftsbedingungen
  • Datenschutz
  • Impressum

© 2026 ELEKTRO|branche.at

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Elektrotechnik
  • Produkte
  • Panorama
  • Service
  • Jobbörse
Newsletter

© 2026 ELEKTRO|branche.at