• Aktuellste
  • Beiträge
  • Alle
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Service
  • Elektrotechnik
  • Produkte
© WKO

Gewerbe und Handwerk mit 11 Mrd. Euro Umsatzminus stark getroffen

13. Januar 2021
Während Deutschland die Ceconomy-Übernahme durch JD.com durchwinkt, legen sich die Franzosen bei Fnac Darty quer. Sie wollen ihren größten Elektrohändler nicht zum Absatzkanal für chinesische Produkte machen. © AdobeStock

JD.com-Einkaufstour: Frankreich blockiert, Deutschland lässt laufen

30. Januar 2026
95 Jahre Ernst Pöcksteiner: Ein Leben voll technischer Innovationen

95 Jahre Ernst Pöcksteiner: Ein Leben voll technischer Innovationen

30. Januar 2026
Gewerbe und Handwerk erwartet Aufschwung nach dem Winter

Gewerbe und Handwerk erwartet Aufschwung nach dem Winter

29. Januar 2026
Ledvance Jubiläum auf der Light + Building

Ledvance feiert zehnjähriges Jubiläum auf der Light + Building 2026

29. Januar 2026
Patrick van Tent, neuer ElectronicPartner-Vorstand

Van Tent folgt Sobol: Vorstandswechsel bei ElectronicPartner

29. Januar 2026
APG-Factbox: Erneuerbaren-Winterschlaf im Dezember 2025

APG-Factbox: Erneuerbare lagen im Dezember 25 im Winterschlaf

29. Januar 2026
PV-Kongress 2026 liefert wieder den Startschuss ins neue PV-Jahr

PV-Kongress 2026 liefert wieder den Startschuss ins neue PV-Jahr

28. Januar 2026
Neuer OBO Anwendungsleitfaden

Neuer OBO Anwendungsleitfaden

28. Januar 2026
Kenwood kMix Küchenmaschine bringt Charakter in die Küche

Kenwoods kMix Küchenmaschinen bringen Farbe in die Küche

28. Januar 2026
Start in die Grill-Saison 2026 mit Smeg

Smeg startet elektrisch in die Grill-Saison 2026

27. Januar 2026
Köck sucht Verkäufer:in & Techniker:in

Elektro-Shop Köck sucht Verkäufer:in und Techniker:in

27. Januar 2026
Jugend-Internet-Monitor 2026: Social-Media-Nutzung sinkt deutlich

Jugend-Internet-Monitor 2026: Social-Media-Nutzung sinkt deutlich

27. Januar 2026
Elektrobranche.at
Ihr unabhängiges Fachmagazin für Handel & Gewerbe
  • Kontakt
  • LinkedIn
Newsletter
  • Home
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Elektrotechnik
  • Produkte
  • Panorama
  • Service
  • Jobbörse
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
Retail
  • Home
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Elektrotechnik
  • Produkte
  • Panorama
  • Service
  • Jobbörse
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
ELEKTRObranche.at
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
WERBUNG
Home Elektrotechnik

Gewerbe und Handwerk mit 11 Mrd. Euro Umsatzminus stark getroffen

Redaktion ELEKTRO|branche.at von Redaktion ELEKTRO|branche.at
13. Januar 2021
in Elektrotechnik
0
© WKO

© WKO

Mit Einbußen von rund 10,5 Prozent hat Corona das Gewerbe und Handwerk stärker getroffen als die Gesamtwirtschaft. Um die Auswirkungen abzufedern fordert Spartenobfrau Scheichelbauer-Schuster nun eine Neuauflage des Handwerkerbonus: „Ein Handwerkerbonus Neu würde 5.200 Arbeitsplätze schaffen.“

Mit den Impfstarts sind wir hoffnungsvoll ins Jahr 2021 gestartet. Der Weg zur wirtschaftlichen Gesundung wird aber leider noch sehr lang und steinig. Österreichs Gewerbe- und Handwerksbetriebe sind zum Jahreswechsel überwiegend pessimistisch gestimmt“, sagte Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), mit Blick auf die jüngsten Ergebnisse der vierteljährlichen Konjunkturumfrage. Unterm Strich wird das Gewerbe und Handwerk 2020 voraussichtlich mit einem Umsatzminus von 10,5 Prozent abschließen. „Das bedeutet Einbußen von rund 11 Milliarden Euro verglichen mit den Auftragseingängen und Umsätzen des Vorjahres“, erklärte dazu Christina Enichlmair von KMU Forschung Austria.

Das Gewerbe und Handwerk ist somit von den Corona-Maßnahmen deutlich stärker betroffen als die österreichische Wirtschaft insgesamt, bei der – laut WIFO-Prognose von Dezember – 2020 von einem nominellen BIP-Minus von 6,1 Prozent ausgegangen wird. Die Betroffenheit der Unternehmen ist groß: Für die ersten drei Quartale 2020 hat die Hälfte der Betriebe (49 Prozent) Umsatzrückgänge gemeldet, im Durchschnitt beliefen sich diese auf mehr als 27 Prozent. 

Stimmung abermals eingetrübt

Mit den steigenden Infektionszahlen und unter dem Eindruck der wiederholten Lockdowns hat sich die Stimmung gegen Ende des Jahres abermals eingetrübt: „Die Gewerbe- und Handwerksbetriebe beurteilten ihre Geschäftslage im vierten Quartal mit einem Saldo von -18 Prozentpunkten überwiegend negativ. So sahen 37 Prozent einen schlechten Verlauf, nur 19 Prozent der Betriebe bewerteten ihre Geschäftslage als gut“, führt Enichlmair weiter aus. 

Zum Vergleich: Am schlechtesten war die Geschäftsentwicklung nach dem ersten harten Lockdown im zweiten Quartal 2020 bewertet worden. Damals sahen nur 17 Prozent der Betriebe eine gute, 48 Prozent hingegen eine schlechte Entwicklung (Saldo: -31 Prozentpunkte). Im dritten Quartal 2020 hatte sich die Stimmung angesichts der entspannteren Sommermonate geringfügig aufgehellt (gut: 23 Prozent, schlecht: 31 Prozent, Saldo: -8 Punkte).

Konsumnahe Bereiche 

Besonders hart treffen Lockdowns und die eingeschränkte Mobilität der Verbraucher die konsumnahen Bereiche. Im vierten Quartal 2020 meldeten 67 Prozent der Betriebe Umsatzrückgänge (Vorjahr: 20 Prozent). 26 Prozent konnten die Umsätze stabil halten (Vorjahr: 67 Prozent) und nur noch 7 Prozent durften sich über Steigerungen freuen (Vorjahr: 13 Prozent). 

Von Geschäftssperren direkt betroffen waren und sind die körpernahen Dienstleister (Friseure, Fußpfleger, Kosmetiker, Tätowierer, Piercer, Masseure). Allerdings leiden viele konsumnahe Bereiche mit ihren Auftraggebern aus Hotellerie, Gastronomie und Veranstaltungsbranche mit, betont Scheichelbauer-Schuster: „Viele Zulieferer und Dienstleister hatten seit März 2020 kaum Kunden und Aufträge, etwa Textilreiniger, Veranstaltungs- und Tontechniker, Beschaller und Beleuchter, Zeltverleiher, Bewacher, Kleidermacher oder auch Bäcker, Fleischer und Konditoren als Zulieferer der Restaurants und Hotels. Und den Berufsfotografen ist ein Geschäftsfeld nach dem anderen weggebrochen, von der Schulfotografie über Großevents bis zu Hochzeiten.“

Scheichelbauer-Schuster betont deshalb die Dringlichkeit von Soforthilfen und auch von entsprechenden Unterstützungen für die Zulieferbetriebe, solange die Pandemie andauert. Und Österreich brauche eine sichere gesundheitspolitische Alternative zum Auf- und Zusperren. „Jede weitere Woche Lockdown verursacht untragbare Kosten. Wir müssen jetzt testen, testen, testen, damit wir diese Abwärtsspirale hinter uns lassen.“

scheichelbauer schuster wko nadine studeny
Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der WKO. © WKO/Nadine Studeny

Auftragspolster schrumpfen

Die Corona-Maßnahmen schlagen sich nun auch in den Auftragsbüchern der investitionsgüternahen Branchen nieder. Damit sind der Bau- und das Baunebengewerbe gemeint (Dachdecker, Spengler, Fliesenleger, Maler, Tischler, Elektriker), aber auch Metalltechniker, Installateure, Gärtner/Floristen, Kunststoffverarbeiter oder das chemische Gewerbe. „Der Auftragsbestand hat sich im Durchschnitt um 8,4 Prozent reduziert. Die Betriebe sind zudem für kürzere Zeiträume ausgelastet. 43 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, sie könnten jetzt zusätzliche Aufträge unverzüglich ausführen: Dieser Wert ist erstmals seit fünf Jahren gestiegen“, erklärt Enichlmair.

„Die investitionsgüternahen Branchen waren bisher recht stabil, weil der Bau und die Handwerksbetriebe weiterarbeiten konnten. Leider zeichnet sich jetzt die Auftragsdelle ab, vor der wir schon lange warnen: Die Unternehmen sind schwächer ausgelastet. Wir haben die Sorge, dass sich das verschärft, wenn Investitionsvorhaben im Tourismus unterbleiben oder die Kommunen auf die Ausgabenbremse treten müssen“, warnt Scheichelbauer-Schuster. 

5.200 zusätzliche Arbeitsplätze

„Die Rückkehr auf den Wachstumspfad 2021 wird kein Selbstläufer. Hier werden Impulse notwendig sein, wie sie der Handwerkerbonus zwischen 2014 und 2017 gesetzt hat“, so Sparten-Geschäftsführer Reinhard Kainz. „Dieses bewährte Instrument sollte als Handwerkerbonus Neu aufgelegt werden und privat beauftragte Arbeitsleistungen bis zu 20.000 Euro pro Haushalt und Jahr zu 25 Prozent fördern. Neben der Renovierung und Modernisierung des Wohnraums sollten Außenanlagen wie Garten, Garage, Carport oder Zäune in den förderbaren Anwendungsbereich fallen. In Summe würde sich eine Dotierung mit 2 x 50 Millionen Euro über zwei Jahre anbieten“, erklärt Kainz. 

Laut Umfrage der KMU Forschung Austria halten 72 Prozent der befragten Unternehmen die Maßnahme für „sehr geeignet“ oder „geeignet“, um die Nachfrage anzukurbeln. Jeweils 62 Prozent der Betriebe versprechen sich dadurch zusätzliche Absatzmöglichkeiten ihrer Produkte/Leistungen sowie den Erhalt/Ausbau der Arbeitsplätze im Unternehmen. 59 Prozent erwarten die Reduktion von Schwarzarbeit/Pfusch.

Der Wachstumsschub und Beschäftigungseffekt durch einen Handwerkerbonus Neu wäre beträchtlich. „Konservativ gerechnet ergibt sich ein Hebel von mehr als eins zu drei. Der Einsatz von 100 Mio. Euro würde über zwei Jahre eine Wertschöpfung von 310 Mio. Euro bewirken und 5.200 Arbeitsplätze schaffen“, rechnet Christina Enichlmair von KMU Forschung Austria vor. Renate Scheichelbauer-Schuster: „Das Fazit ist: Der Handwerkerbonus Neu wird von den Unternehmen angesichts der Konjunktureintrübung und schwächelnden Auftragslage jetzt dringend gebraucht.“ 

Lehrlinge und Personalstand

Die Spartenobfrau sieht aber auch positive Signale, etwa in der Personalplanung, wo laut Umfrage drei Viertel der Betriebe (74 Prozent) trotz der Krise ihren Mitarbeiterstand im ersten Quartal 2021 konstant halten und 11 Prozent sogar ausbauen wollen. 

„Auf die Gewerbe- und Handwerksbetriebe als Arbeitgeber ist auch in der Krise Verlass. Und auch die Lehrlingsausbildung hat sich als krisenfest erwiesen. Wir hatten mit Stichtag 31. Dezember 2020 exakt 46.659 Lehrlinge in den Ausbildungsbetrieben im Gewerbe und Handwerk. Das ist gegenüber dem Vorjahr sogar ein Plus von 0,6 Prozent, das mich sehr stolz macht. Die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe ist ungebrochen“, so Scheichelbauer-Schuster. Ihr besonderer Dank gilt hier den ausbildenden Betrieben.

Das teils demografisch, teils coronabedingte Minus bei den Lehranfängern 2020 fiel im Gewerbe und Handwerk mit -5,7 Prozent geringer aus als im Österreich-Durchschnitt (-8,2 Prozent). Trotz Corona-Krise gibt es österreichweit aktuell immer noch um gut 4300 mehr offen gemeldete Lehrstellen als Lehrstellensuchende.

Tags: CoronakriseGewerbe & HandwerkRenate Scheichelbauer-SchusterWKO
TeilenTeilenSenden

Ähnliche Beiträge

95 Jahre Ernst Pöcksteiner: Ein Leben voll technischer Innovationen
Elektrotechnik

95 Jahre Ernst Pöcksteiner: Ein Leben voll technischer Innovationen

30. Januar 2026
Gewerbe und Handwerk erwartet Aufschwung nach dem Winter
Elektrotechnik

Gewerbe und Handwerk erwartet Aufschwung nach dem Winter

29. Januar 2026
Ledvance Jubiläum auf der Light + Building
Elektrotechnik

Ledvance feiert zehnjähriges Jubiläum auf der Light + Building 2026

29. Januar 2026
APG-Factbox: Erneuerbaren-Winterschlaf im Dezember 2025
Elektrotechnik

APG-Factbox: Erneuerbare lagen im Dezember 25 im Winterschlaf

29. Januar 2026
PV-Kongress 2026 liefert wieder den Startschuss ins neue PV-Jahr
Elektrotechnik

PV-Kongress 2026 liefert wieder den Startschuss ins neue PV-Jahr

28. Januar 2026
Neuer OBO Anwendungsleitfaden
Elektrotechnik

Neuer OBO Anwendungsleitfaden

28. Januar 2026
WERBUNG

Meist gelesen

  • 2015 vorgestellt, ab Mai 2026 nicht mehr vernetzt: Bose SoundTouch 10. © Bose

    „Software-Obsoleszenz“: Smarte Bose-Lautsprecher werden dumm geschalten

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • FRITZ! und Starlink: Highspeed ohne Limit

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • Braun-Airfryer werden PFAS-frei

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • Ein Projekt, zwei Pleiten, viele Fragen: Zwei PV-Unternehmen insolvent

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • Alfred Mörx mit OVE-Award ausgezeichnet

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
WERBUNG
WERBUNG
ELEKTRObranche.at


Ihr unabhängiges Fachmagazin für Handel- & Gewerbe

Kategorien

  • Branche
  • Elektrotechnik
  • Hausgeräte
  • Jobbörse
  • Multimedia
  • Panorama
  • Produkte
  • Service
  • Über uns/Mediadaten
  • Abonnement
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Allgemeine Geschäftsbedingungen
  • Datenschutz
  • Impressum

© 2026 ELEKTRO|branche.at

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Elektrotechnik
  • Produkte
  • Panorama
  • Service
  • Jobbörse
Newsletter

© 2026 ELEKTRO|branche.at