• Aktuellste
  • Beiträge
  • Alle
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Service
  • Elektrotechnik
  • Produkte
Blackout

Mit USV gegen den Blackout: „Wirtschaft und Gesellschaft müssen sich auf Stromausfälle vorbereiten“

11. Oktober 2022
PV-Kongress 2026 liefert wieder den Startschuss ins neue PV-Jahr

PV-Kongress 2026 liefert wieder den Startschuss ins neue PV-Jahr

28. Januar 2026
Neuer OBO Anwendungsleitfaden

Neuer OBO Anwendungsleitfaden

28. Januar 2026
Kenwood kMix Küchenmaschine bringt Charakter in die Küche

Kenwoods kMix Küchenmaschinen bringen Farbe in die Küche

28. Januar 2026
Start in die Grill-Saison 2026 mit Smeg

Smeg startet elektrisch in die Grill-Saison 2026

27. Januar 2026
Köck sucht Verkäufer:in & Techniker:in

Elektro-Shop Köck sucht Verkäufer:in und Techniker:in

27. Januar 2026
Jugend-Internet-Monitor 2026: Social-Media-Nutzung sinkt deutlich

Jugend-Internet-Monitor 2026: Social-Media-Nutzung sinkt deutlich

27. Januar 2026
Mit einem Fingertipp auf das Widget lässt sich die Tür öffnen – direkt vom Homescreen, ohne die App zu starten. © Siedle

Mehr Komfort dank Widget: Türe auf mit einem Fingertipp

27. Januar 2026
Online-Betrug auf hohem Niveau: Jeder zweite Online-Shop betroffen

Online-Betrug auf hohem Niveau: Schon jeder zweite Shop betroffen

27. Januar 2026
Rexel expo 2026 Team

Rexel expo 2026: 8.500 Fachbesucher stürmten die Welser Messehalle

26. Januar 2026
Sicherheitsgipfel 2026: Sicher im Handel

Sicherheitsgipfel 2026: Sicher im Handel

26. Januar 2026
Light + Building 2026: „The Living Light“

Light + Building 2026: „The Living Light“

26. Januar 2026
Der erste Hisense Wärmepumpen-Waschtrockner mit 4× Energieklasse A

Der erste Hisense Wärmepumpen-Waschtrockner mit 4× Energieklasse A

23. Januar 2026
Elektrobranche.at
Ihr unabhängiges Fachmagazin für Handel & Gewerbe
  • Kontakt
  • LinkedIn
Newsletter
  • Home
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Elektrotechnik
  • Produkte
  • Panorama
  • Service
  • Jobbörse
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
Retail
  • Home
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Elektrotechnik
  • Produkte
  • Panorama
  • Service
  • Jobbörse
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
ELEKTRObranche.at
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
WERBUNG
Home Elektrotechnik

Mit USV gegen den Blackout: „Wirtschaft und Gesellschaft müssen sich auf Stromausfälle vorbereiten“

Redaktion ELEKTRO|branche.at von Redaktion ELEKTRO|branche.at
11. Oktober 2022
in Elektrotechnik
0
Blackout

Es muss nicht immer ein Blackout sein - auch kurzfristige Stromausfälle können zu Datenverlust führen. (c) AdobeStock

Etwa eine Milliarde Euro könnten 24 Stunden Stromausfall in Österreich an Gesamtkosten verursachen, so der Blackout-Simulator der Johannes Kepler Universität Linz. Fast die Hälfte dieser Kosten würde mit über 450 Mio. Euro auf die produzierende Industrie entfallen.

Aber auch der öffentliche Sektor wäre mit mehr als 160 Mio. von einem Blackout stark betroffen. Nicht ohne Grund warnen daher die Wirtschaftskammern mehrerer Bundesländer vor einem solchen Stromunterbrechungs- bzw. Blackout-Szenario. Bei einem Energiegipfel beklagten Industrievertreter unter anderem, dass es noch immer an einer Gesamtstrategie für die Transformation des Stromnetzes fehle.

Diese Kritik ist nicht von der Hand zu weisen. Auch wenn ein vollständiger Blackout (wie er im Jänner 2021 gerade noch verhindert werden konnte) ein sehr seltenes Katastrophenszenario ist, muss man in jedem Fall damit rechnen, dass die Energieversorgung zukünftig unstetiger und unsicherer werden wird. Im Jahr 2020 gab es in Österreich insgesamt 18.850 Versorgungsunterbrechungen, die länger als eine Sekunde anhielten, so die Ausfall- und Störungsstatistik von E-Control.

Im Zuge der Digitalisierung wird die Vorbereitung auf Stromausfälle (und da muss es noch nicht mal ein Blackout sein) in Zukunft in weiteren Teilen von Wirtschaft und Gesellschaft zum Thema werden – denn: Keine Digitalisierung ohne zuverlässige Stromversorgung. Wir müssen uns also auf alle Eventualitäten vorbereiten, um im Ernstfall das Schlimmste zu verhindern.

Kritische digitale Infrastrukturen sichern

In der digitalen Welt kann ein Stromausfall bzw. ein Blackout weitreichende Konsequenzen haben, die die eigentliche Unterbrechung lange überdauern können. Während früher die Lichter wieder angingen, wenn die Versorgung wiederhergestellt war, können heute wichtige Daten für immer verloren gehen. Um Datenverlust zu vermeiden, darf es auch keine geringfügigen Unterbrechungen in der Versorgung geben. Die Zeit, die Notstromgeneratoren zum Anlaufen benötigen, ist bereits zu lange. Daher sind heute in großen Rechenzentren Anlagen zur unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) Standard. Dank integrierter Batterien können diese praktisch nahtlos die weitere Versorgung bei einem Stromausfall übernehmen und so die Zeit überbrücken, bis die Generatoren starten – oder der Strom wieder zurückkommt.

Aber auch für Unternehmen, die keine eigene Notstromversorgung betreiben, kann sich eine USV-Anlage lohnen: Im Fall einer längeren Versorgungsunterbrechung verschaffen die Batteriespeicher Zeit, Systeme geordnet herunterzufahren und so Datenverlust zu vermeiden. Kurzfristige Ausfälle können die USV-Anlagen auch selbst überbrücken. Ebenso sorgen sie für die Aufbereitung bzw. Kontrolle der eingehenden Netzfrequenz und -spannung. Im Zuge der Energiewende werden Abweichungen hier vermutlich zunehmen.

Business Case Netzflexibilität

USV-Anlagen können nicht nur dafür sorgen, dass empfindliche Elektronik im Unternehmen vor Netzschwankungen und Stromausfällen geschützt ist, sie können auch dazu beitragen, das Netz als Ganzes zu stabilisieren. Diese Möglichkeit resultiert aus der Tatsache, dass die Batterien moderner USV-Anlagen die meiste Zeit ungenutzt bleiben. Solange der Strom regulär fließt, gehen sie lediglich hin und wieder zur Ladungserhaltung ans Netz. Sollte es zu Problemen kommen, wird mittels ultraschneller Sensoren in Sekundenbruchteilen auf Batteriebetrieb umgeschaltet.

Während der „Leerlaufzeiten“ der Batterien können die Betreiber der Anlagen einen Teil dieser Speicherkapazitäten als Flexibilitätsreserve den Netzbetreibern zur Verfügung stellen. Das bedeutet, dass die Batterien durch Bereitstellung von kurzfristiger Regelenergie eine Pufferfunktion für das Stromnetz wahrnehmen, was wichtig ist, um die Frequenz stabil im Toleranzbereich um 50 Hz zu halten. Da hier jeweils nur sehr kurzfristige Interventionen notwendig sind, wird die Grundfunktionalität der USV nicht beeinträchtigt, d.h. die Batterien werden nicht signifikant entladen. Durch die Bereitstellung ihrer Kapazitäten bieten Unternehmen einen wertvollen Service für die Netzbetreiber und können sich so eine zusätzliche Einnahmequelle erschließen.

Dass die Interaktion zwischen Rechenzentrum und Energieversorger praktisch gelingen kann, haben Eaton und Microsoft in einem Modellversuch nachgewiesen. Die Ergebnisse der Zusammenarbeit wurden in Form des Whitepapers „Grid-interactive data centers: enabling decarbonization and system stability“ veröffentlicht.

Mehr Elektrotechnik-News

Tags: BlackoutEatonUSV
TeilenTeilenSenden

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ähnliche Beiträge

PV-Kongress 2026 liefert wieder den Startschuss ins neue PV-Jahr
Elektrotechnik

PV-Kongress 2026 liefert wieder den Startschuss ins neue PV-Jahr

28. Januar 2026
Neuer OBO Anwendungsleitfaden
Elektrotechnik

Neuer OBO Anwendungsleitfaden

28. Januar 2026
Mit einem Fingertipp auf das Widget lässt sich die Tür öffnen – direkt vom Homescreen, ohne die App zu starten. © Siedle
Elektrotechnik

Mehr Komfort dank Widget: Türe auf mit einem Fingertipp

27. Januar 2026
Light + Building 2026: „The Living Light“
Elektrotechnik

Light + Building 2026: „The Living Light“

26. Januar 2026
Investitionsfreude für Energiesysteme
Elektrotechnik

Investitionsturbo für intelligente Energiesysteme

20. Januar 2026
Alexander Fürnschuß und der kleine Bauchfreiwilli
Elektrotechnik

Ohne Normen und Stecker: Steirischer LIM bringt Kinderaugen zum Leuchten

16. Januar 2026
WERBUNG

Meist gelesen

  • 2015 vorgestellt, ab Mai 2026 nicht mehr vernetzt: Bose SoundTouch 10. © Bose

    „Software-Obsoleszenz“: Smarte Bose-Lautsprecher werden dumm geschalten

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • FRITZ! und Starlink: Highspeed ohne Limit

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • Braun-Airfryer werden PFAS-frei

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • Ein Projekt, zwei Pleiten, viele Fragen: Zwei PV-Unternehmen insolvent

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • Alfred Mörx mit OVE-Award ausgezeichnet

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
WERBUNG
WERBUNG
ELEKTRObranche.at


Ihr unabhängiges Fachmagazin für Handel- & Gewerbe

Kategorien

  • Branche
  • Elektrotechnik
  • Hausgeräte
  • Jobbörse
  • Multimedia
  • Panorama
  • Produkte
  • Service
  • Über uns/Mediadaten
  • Abonnement
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Allgemeine Geschäftsbedingungen
  • Datenschutz
  • Impressum

© 2026 ELEKTRO|branche.at

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Elektrotechnik
  • Produkte
  • Panorama
  • Service
  • Jobbörse
Newsletter

© 2026 ELEKTRO|branche.at