Das modulare Lichtkanalsystem cena von Lichtwerk lässt sich flexibel durch jeden Raum führen und vereinfacht so die Planung wie Installation.
Auf der Light + Building 2026 präsentierte Lichtwerk erstmals das neue Lichtkanalsystem „cena“, ein Werkzeug für Planer, das sich nicht in starren Rasterlösungen erschöpft, sondern Räume aktiv formt. Damit rückt ein innovatives System in den Mittelpunkt, das Lichtgestaltung, Installationskomfort und langfristige Nutzungsqualität in einem klar strukturierten Konzept zusammenführt.
System für gestalterische Freiheit
Das neue Lichtkanalsystem „cena“ wurde als modulares Lichtwerkzeug entwickelt. Es passt sich unterschiedlichen Innenräumen an – von Verkehrsflächen wie Flure oder Empfangsbereiche über Büros, Besprechungs- und Ausstellungsräume bis hin zu Retail- und Bildungsbauten. Herzstück ist ein schmales, im Querschnitt nur 60 mm breites Kanalprofil mit innenliegender Verdrahtung. Dort lassen sich Komponenten im engen Raster von jeweils 280 mm frei positionieren und bei Bedarf neu konfigurieren.
Auch Blindeinheiten sind integrierbar, sodass Lichtkanäle gezielt unterbrochen oder formal gegliedert werden können. Für Planer bedeutet das maximale gestalterische Freiheit – bis hin zu Lichtstrukturen, die sich über 90°-Ecken führen lassen. Für das Elektrohandwerk erleichtert sich die Montage, weil alle Komponenten systematisch vorbereitet sind. Betreiber wiederum profitieren, weil Lichtlinien, Sensorik oder Strahler später ohne großen Eingriff angepasst werden können.
Die Lichttechnik folgt diesem modularen Ansatz konsequent. Opale Lichtlinien für eine gleichmäßige Grundbeleuchtung lassen sich ebenso realisieren wie eine asymmetrische Lichtlenkung für eine Wandaufhellung, Tafel- oder Flurbeleuchtung. Ein einfacher Tausch optischer Elemente verändert die Lichtwirkung, ohne das Grundmodul zu ersetzen. Für Arbeits- und Unterrichtsräume kommt die CombiLense Optik zum Einsatz. Sie verbindet die Effizienz einer Einzellinse mit der visuellen Qualität einer Mikroprismatik. Das Ergebnis: hohe Lichtausbeute, reduzierte Blendung und ein homogenes Erscheinungsbild ohne störende Mehrfachschatten, geeignet für Bildschirmarbeitsplätze und anspruchsvolle Lernumgebungen.
Vielfalt an Lichtfarben
Lichtfarben von warmweiß und neutralweiß (3.000 K und 4.000 K) oder tunable white (von 2.700 K bis 6.500 K) sowie eine hohe Farbwiedergabe von CRI>90 über alle Komponenten hinweg, unterstützen hochwertige Innenraumkonzepte. Der Lichtstrom lässt sich an den Betriebsgeräten bei der Installation einstellen und ist jederzeit änderbar, optional steht eine DALI-Variante für dynamische und vernetzte Lichtlösungen zur Verfügung.
Auch konstruktiv greift „cena“ typische Projektanforderungen auf. Eine optionale Seilabhängung entlastet abgehängte Decken, indem das Gewicht direkt an der Rohdecke aufgenommen wird. Das erhöht die Planungssicherheit, senkt Kosten bei Neu- und Bestandsdecken und reduziert statische Risiken. Gleichzeitig lassen sich Sensoreinheiten flexibel in das System integrieren, da sich das modulare Konzept auch hier fortsetzt, und bei veränderten Raumkonzepten neu positionieren. Das ist praxisnah, denn Möblierung und Nutzung ändern sich oft schneller als eine Beleuchtungsanlage.
Licht- und Elektroplaner, Architekten und Innenarchitekten profitieren von der gestalterischen Bandbreite. Das System ist in 64 RAL-Farben erhältlich und integriert auch Einzel- und Doppel-Strahler, Pendelleuchten in zwei Baulängen, die filigrane Lichtwerk-Leuchte „klir“ oder Stromschieneneinsätze mit DALI Komptabilität formal stimmig in eine durchgehende Lichtstruktur. So entstehen ruhige Deckenbilder mit funktionaler Tiefe und hoher gestalterischer Qualität.





















