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86 % der Händler von Kriminalität in den Geschäften betroffen

Redaktion ELEKTRO|branche.at von Redaktion ELEKTRO|branche.at
29. Januar 2025
in Branche
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86 % der Händler von Kriminalität in den Geschäften betroffen

© AdobeStock

Die brandneue Sicherheitsstudie 2025 vom Handelsverband in Kooperation mit dem Bundesministerium für Inneres (BMI), dem Bundeskriminalamt (BK) und der Kriminalprävention zeigt alarmierende Zahlen: 86 % der österreichischen Händler haben bereits Erfahrungen mit Kriminalität im Geschäft gemacht, davon 42 % mehrfach. Der jährliche Schaden durch Ladendiebstähle beläuft sich hierzulande auf über 500 Mio. Euro, was mehr als 0,6 % des Gesamtumsatzes des Einzelhandels ausmacht. Auch Cyberkriminalität stellt eine ernsthafte, wachsende Bedrohung dar.

„Digitalisierung und Künstliche Intelligenz eröffnen für österreichische Händler große Chancen, neue Märkte zu erschließen. Gleichzeitig steigt jedoch das Risiko, Opfer von Cyberkriminalität zu werden. Hinzu kommen weitere Bedrohungen wie Phishing, Schadsoftware und digitale Erpressung. Das Bundesministerium für Inneres setzt daher seine Anstrengungen konsequent fort, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken“, erklärt Innenminister Gerhard Karner.

Zahl der kriminellen Delikte steigt

„Konsum ist Psychologie. Daher müssen wir ein sicheres Einkaufserlebnis erhalten und auch die Betriebe müssen aufrüsten. 2024 ist die Zahl der Delikte im stationären Handel ebenso wie im eCommerce deutlich nach oben geklettert. Mehr als vier Fünftel aller österreichischen Geschäfte waren bereits von Kriminalität betroffen. Im Onlinehandel wurden 64 Prozent der heimischen Webshops durch Cybercrime und Bestellbetrug geschädigt. Daher sind Investitionen in die Sicherheit nie teuer. Teuer wird es nur, wenn man nichts investiert“, fasst Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will die zentralen Ergebnisse der Sicherheitsstudie 2025 zusammen.

Einkaufen in Österreich aus Kundensicht sicher

Positiv ist, dass der Einkauf im stationären Handel von den Österreicherinnen und Österreichern als sicher wahrgenommen wird. „Der durchschnittlich wahrgenommene Sicherheitswert im heimischen Einzelhandel liegt bei 83 von 100 Punkten. Sicherheitsmaßnahmen wie Warensicherungssysteme werden von 93 Prozent der Kundschaft wahrgenommen, aber nur von einem Zehntel als störend empfunden“, sagt Robert Spevak, Leiter des Handelsverband-Ressorts „Sicherheit im Handel“ und Abteilungsleiter Revision und Sicherheit bei Metro Österreich.

Ladendiebstahl, Falschgeld, Einbruch

Die Liste der häufigsten Vergehen auf der Fläche wird angeführt vom Ladendiebstahl durch Kund:innen, 91 % der Händler mussten bereits unfreiwillige Erfahrungen damit machen. Aber auch die Bezahlung mit Falschgeld ist weit verbreitet (45 %), ebenso wie klassische Einbrüche (42 %). Fast alle Händler haben mittlerweile konkrete Maßnahmen zum Schutz vor Kriminalität im eigenen Geschäft in Verwendung. Bei den Schutzmaßnahmen setzen die Betriebe am häufigsten auf den Verschluss von Betriebsräumen (53 %), Personal-Schulungen (47 %) und Videoüberwachung (41 %).

Cybercrime & Bestellbetrug nehmen rapide zu

Neben Sicherheitsrisiken im stationären Handel sind im letzten Jahrzehnt zahlreiche neue Gefahren hinzugekommen, die mit dem Aufstieg des Onlinehandels einher gehen. Cyberkriminalität stellt weiterhin eine ernsthafte Bedrohung dar – insbesondere für größere Unternehmen. Auch der Bestellbetrug verzeichnet seit Jahren enorme Zuwachsraten.

Der Online-Handel floriert, und mit der steigenden Zahl an Webshops wachsen auch die Herausforderungen. Kriminelle nutzen die Anonymität des digitalen Raums, um ihre Machenschaften zu verschleiern. Die Kriminalpolizei stellt sich dem entschlossen entgegen: Mit hochqualifizierten Cyber-Spezialistinnen und -Spezialisten, umfassenden Schulungen und gezielter Prävention gehen wir täglich gegen diese Bedrohungen vor. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit setzen wir alles daran, den digitalen Raum sicher zu gestalten.

Andreas Holzer, Direktor des Bundeskriminalamtes

„Sicherheit ist eine Gemeinschaftsaufgabe, und nur durch einen offenen Dialog, effektive Prävention und die konsequente Bekämpfung von Kriminalität können wir ein sicheres Umfeld für Unternehmen sowie Konsumentinnen und Konsumenten schaffen“, ist Holzer überzeugt.

Top 3 Cybercrime-Delikte

Zu den gängigsten Formen von Cybercrime im Handel zählen aktuell Phishing (63 %), Malware-Angriffe (5 %), Botnetze (23 %), Cyber-Erpressung durch Hacker (21 %) sowie Ransomware (19 %). Im Vergleich mit den Vorjahren ist die Betroffenheit in fast jedem Bereich gestiegen. Einen Rückgang gab es nur bei Cyber-Erpressung und Ransomware.

„Laut Sicherheitsstudie waren fast zwei Drittel der österreichischen Onlinehändler bereits Opfer von Cybercrime und Betrug im Netz, wobei sich die Attacken immer weiter diversifizieren. Besonders verbreitet sind Phishing-Angriffe, Malware sowie DDoS-Attacken“, bestätigt Bernhard Schafrath, Leiter des Büros für Kriminalprävention und Opferhilfe im Bundeskriminalamt und Mitinitiator der Initiative #10TageGegenPhishing.

Deep Fake Betrug auf dem Vormarsch

Erschreckend ist, dass sich neuartige Betrugsformen wie Deep-Fake-Betrug (KI-generierte Fake-Videos) mit 14 % und Cryptojacking (7 %) zunehmend etablieren. Bei den eCommerce-Betrugsformen häufen sich zurzeit vor allem Bestellungen, bei denen den Käufer:innen vorab bewusst ist, dass sie die Rechnung nicht begleichen werden können (63 %). Auch die Nutzung verfälschter Namens- bzw. Adressdaten (57 %) sowie das Abstreiten des Erhalts der Ware, obwohl diese korrekt geliefert wurde, ist weit verbreitet (54 %).

Fakeshops: Jeder vierte Konsument betroffen

Ein weiteres besorgniserregendes Ergebnis der Studie ist, dass 27 % der Konsument:innen bereits Opfer von betrügerischen Online-Shops wurden. Besonders betroffen sind die Branchen Mode, Elektronik sowie Urlaub und Reisen. 17 % der befragten Händler gaben an, dass ihre Webshops bereits kopiert wurden, was wiederum das Vertrauen in den Onlinehandel beeinträchtigt.

Kreditkarte, PayPal, Vorkasse

„Um das Betrugsrisiko zu reduzieren, kombinieren die heimischen Webshops verschiedenste Schutzmaßnahmen – und verzichten dafür auch auf potenzielle Mehrumsätze. So setzen 57 % der Onlinehändler auf sichere Zahlungsmethoden, mehr als die Hälfte investieren in gezielte Mitarbeiterschulungen und eine bessere IT-Infrastruktur. Rund ein Viertel haben Bonitätsprüfungen und Identitätsprüfungen im Einsatz, um Zahlungsausfälle zu vermeiden“, erläutert Robert Spevak.

Als gängigste Online-Zahlungsmethode erweist sich die Kreditkarte, mit der in 84 % der Webshops bezahlt werden kann, gefolgt von PayPal (71 %), Vorkasse (62 %), der Sofort-Überweisung/Klarna (54 %) und der Bezahlung via Debitkarte (49 %). Bei den neuen Payment-Trends haben Apple Pay (28 %) und Google Pay (22 %) die Nase vorn. Instant Payments sind noch eine Nische (4 %), haben aber großes Potenzial im eCommerce.

Händler setzen auf Trusted Shops & Trustmark Austria

Auch eCommerce-Gütesiegel wurden im Zuge der Studie analysiert. Am bekanntesten unter den Handelsbetrieben ist das Trusted-Shops-Gütesiegel mit 86 %, gefolgt vom Trustmark Austria (64 %), das vom Handelsverband vergeben wird. Platz 3 geht an das Österreichische eCommerce-Gütezeichen (62 %).

Initiative „Gemeinsam Sicher“ stärkt Prävention im Handel

Eines zeigt die Sicherheitsstudie 2025 deutlich: Es ist unumgänglich, ein besonderes Augenmerk auf den Faktor Sicherheit im Handel zu werfen.

Die österreichische Polizei forciert neben der Ermittlungsarbeit und der Verfolgung der Täter verstärkt auch den präventiven Aspekt. Mit den Programmen ‚Gemeinsam Sicher beim Einkaufen‘ und ‚Gemeinsam Sicher im Online-Handel‘ haben das Innenministerium und der Handelsverband eine eigene Plattform geschaffen, die es den heimischen Händlern ermöglicht, Sicherheitsaspekte bei der Etablierung ihrer physischen und digitalen Filiale sowie im laufenden Betrieb stets mitzudenken.

Oberst Alexander Homola, Leiter des Referats für Community Policing im Innenministerium

Eine enge Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden ist für den heimischen Händler von größter Bedeutung. 75 % der Handelsunternehmen bewerten feste Ansprechpartner bei der Polizei als hilfreich, um das Sicherheitsgefühl zu stärken. Initiativen wie „Coffee with Cops“ fördern das Vertrauen und verbessern die Zusammenarbeit.

„Die Prävention ist unsere Möglichkeit, der Kriminalität einen Riegel vorzuschieben. Ich möchte mich herzlich beim Handelsverband bedanken, der uns als starker Partner zur Seite steht. Durch die hervorragende Kooperation kann sowohl den Händlern als auch den Kundinnen und Kunden das essenzielle Werkzeug in die Hand gegeben werden, um sich vor Kriminellen zu schützen“, sagt Innenminister Gerhard Karner.

Hierfür steht im Handelsverband das Ressort „Sicherheit im Handel“ unter der Leitung von Robert Spevak zur Verfügung. „Wir bedanken uns beim Innenministerium und beim Bundeskriminalamt, allen voran bei Minister Gerhard Karner und General Andreas Holzer, für die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit und die Bereitschaft, den österreichischen Händlern das Thema Sicherheit noch intensiver zu vermitteln“, so Handelssprecher Rainer Will abschließend.

Übrigens: Wenige Tage vor der Studienpräsentation lud der Handelsverband, in Kooperation mit dem Bundesministerium für Inneres und dem Bundeskriminalamt, zum jährlichen Sicherheitsgipfel. Die 5. Ausgabe des Formats brachte dabei erneut mehr als 200 führende Expert:innen, Branchenvertreter:innen und Entscheidungsträger:innen zusammen, um aktuelle Sicherheitsherausforderungen und zukunftsweisende Lösungen für den Handel zu diskutieren. Eine Zusammenfassung der Veranstaltung lesen Sie hier.

Tags: BetrugCybercrimeEinzelhandelHandelsverbandStudie
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