• Aktuellste
  • Beiträge
  • Alle
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Service
  • Elektrotechnik
  • Produkte
Jede zweite Firmenpleite durch zu hohe Kosten

Jede zweite Firmenpleite durch zu hohe Kosten

19. Mai 2026
Panasonic TV und DER WERBETURM verlängern ihre Partnerschaft

Panasonic TV & DER WERBETURM verlängern Partnerschaft

19. Mai 2026
PüSPöK sucht eine:n Servicetechniker:in

PüSPöK sucht eine:n Servicetechniker:in

18. Mai 2026
System 7 Railholding sucht eine:n Techniker:in für Gleisbaumaschinen

System 7 Railholding sucht eine:n Techniker:in für Gleisbaumaschinen

18. Mai 2026
Sehr gut für die Jura C9 im ETM Testmagazin

Sehr gut für die Jura C9: Einstiegsklasse überzeugt mit Komfort und Vielfalt

14. Mai 2026
WISI feiert auf der ANGA COM 2026 seinen 100er

WISI auf der ANGA COM: 100 Jahre Erfahrung für die Netze von morgen

13. Mai 2026
Nationale Paketabgabe: Eigentor schon vor der Fußball-WM

Nationale Paketabgabe ist ein „Eigentor schon vor der Fußball-WM“

12. Mai 2026
Eckpunkte zum Recht auf Reparatur

Infoseite: Bundesgremium informiert über die EU-Richtlinie zum „Recht auf Reparatur“

12. Mai 2026
Metz präsentiert limitiertes OLED-Sondermodell zur Fußball-WM 2026

Metz präsentiert limitiertes OLED-Sondermodell zur Fußball-WM 2026

12. Mai 2026
Die OFAA diskutierte die Zukunft des Glasfaserausbaus

OFAA diskutierte die Zukunft des Glasfaserausbaus

12. Mai 2026
Passend zur Eröffnung in Linz überreichte Jura Österreich-Geschäftsführer Andreas Hechenblaikner – stellvertretend für Jura-CEO Emanuel Probst – symbolisch den „Schlüssel des Erfolges“ an SCD-Eigentümer Franz Holzbauer. © SCD

Jura-Store eröffnet: Linz bekommt sein neues Kaffee-Revier

11. Mai 2026
Manuel Neuer ist Markenbotschafter von Telenot

Manuel Neuer ist Markenbotschafter von Telenot

11. Mai 2026
Smarter Gira Tastsensor 4.55 Plus

Gira Tastsensor 4.55 Plus: Smart und übersichtlich

11. Mai 2026
Elektrobranche.at
Ihr unabhängiges Fachmagazin für Handel & Gewerbe
  • Kontakt
  • LinkedIn
Newsletter
  • Home
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Elektrotechnik
  • Produkte
  • Panorama
  • Service
  • Jobbörse
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
Retail
  • Home
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Elektrotechnik
  • Produkte
  • Panorama
  • Service
  • Jobbörse
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
ELEKTRObranche.at
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
WERBUNG
Home Branche

Jede zweite Firmenpleite durch zu hohe Kosten

Redaktion ELEKTRO|branche.at von Redaktion ELEKTRO|branche.at
19. Mai 2026
in Branche
0
Jede zweite Firmenpleite durch zu hohe Kosten

© KSV1870

Die wirtschaftlichen Belastungen der vergangenen Jahre aber auch Gründerfehler dominieren die Ursachenstatistik bei den Firmenpleiten 2025.

Der anhaltend hohe Kostendruck erwies sich im Vorjahr als massiver Belastungsfaktor für Österreichs Betriebe. Bereits 47,2 % (+ 4,9 gegenüber 2024) aller Firmenpleiten im Jahr 2025 sind auf „operative Ursachen“ zurückzuführen – in der aktuellen Krisenphase ist das ein historischer Höchstwert. Insbesondere Finanzierungsschwierigkeiten, Liquiditätsengpässe und Absatzschwächen spielen eine wesentliche Rolle. Weiterhin allgegenwärtig sind auch Gründungsfehler mit 18,4 %. Strategische Fehlentscheidungen (11,2 %) sowie persönliches Verschulden bzw. Fahrlässigkeit auf Führungsebene (9 %) kommen vor, sind aber gegenüber dem Jahr 2024 vergleichsweise weniger häufig die Gründe für Insolvenzen. Zu diesem Ergebnis gelangt eine aktuelle KSV1870 Analyse von rund 3.800 eröffneten Firmenpleiten des Vorjahres.

Kostenberge gipfeln in der Pleite

Die Geschäftslage ist in Österreich seit einiger Zeit schwach. In Zusammenspiel mit der hohen Kostenbelastung führte das zu einer gefährlichen Kombination, die für viele Unternehmen zur unüberwindbaren Hürde wurde. Infolgedessen mussten im Jahr 2025 etwas mehr als 6.800 Betriebe Insolvenz anmelden.

Zwar weisen laut unser jüngsten Austrian-Business-Check-Umfrage in Österreich knapp 70 Prozent der Unternehmen nach wie vor eine solide Finanzstruktur auf, dennoch ist für viele das Ende der Fahnenstange erreicht. Sie können den Kostenberg nicht mehr bewältigen und müssen Insolvenz anmelden.

Karl-Heinz Götze, MBA, Leiter KSV1870 Insolvenz

Bei fast jeder zweiten Unternehmensinsolvenz (47,2 %) des Vorjahres sind operative Mängel der Hauptgrund. Dazu zählen insbesondere Finanzierungsschwächen, Liquiditätsengpässe und eine mangelnde Forderungsbetreibung (15,1 %) aber auch Absatzschwächen (12,6 %), eine schlechte Kostenstruktur (10,9 %) und ein mangelhaftes Controlling bzw. Planungsschwächen (8 %). Mit Blick auf die vergangenen Krisenjahre zeigt sich, dass operative Ursachen zuletzt deutlich häufiger in Erscheinung getreten sind als noch vor einigen Jahren (niedrigster Wert in 2022: 29 %).

Es entsteht zunehmend der Eindruck, dass viele Betriebe aufgrund des anhaltenden Krisenmodus ihre Basisarbeit im Tagesgeschäft vernachlässigen. Daraus resultieren Fehlentscheidungen, die sich im Nachhinein kaum noch korrigieren lassen.

Karl-Heinz Götze

Fehlende Kenntnisse bei Gründungen

Gründungsfehler waren auch im Vorjahr für beinahe jede fünfte Firmenpleite (18,4 %) ursächlich, wenngleich es gegenüber dem Jahr 2024 einen Rückgang von 1,6 % zu verzeichnen gab. Insbesondere fehlendes branchenspezifisches Know-how oder mangelhafte betriebswirtschaftliche Kenntnisse (9,1 %) stehen in dieser Kategorie an erster Stelle. Darüber hinaus ist mitunter zu wenig Eigenkapital bei der Gründung vorhanden oder es fehlt dem Gründer schlichtweg die Fähigkeit, ein Unternehmen zu gründen.

Die aktuelle Marktlage verzeiht keine Wissenslücken rund um eine Gründung. Wer aktuell plant, einen Betrieb aus der Taufe zu heben, sollte über sehr viel Know-how verfügen.

Karl-Heinz Götze

Späte Reaktionen und gebeutelt durch Krisen

Laut vorliegender KSV1870 Analyse sind 11,2 % (2024: 11,5 %) aller Firmenpleiten des Vorjahres auf strategische Ursachen, insbesondere auf eine mangelhafte Antwort auf Marktveränderungen, zurückzuführen. „In diesen Fällen wurde entweder zu spät oder – im schlimmsten Fall – gar nicht auf aktuelle Marktentwicklungen oder auch Krisen reagiert, stattdessen wurde nach dem Prinzip Hoffnung weitergearbeitet“, erklärt Götze. Und weitere neun Prozent (2024: 10 %) der Pleiten wurden durch die Vernachlässigung von klassischen Geschäftsführungsaufgaben sowie strafbare Handlungen herbeigeführt.

Insolvenursachen 2025 Strategische und Persönliche
© KSV1870

Ein weiterer Trend setzte sich zuletzt fort: Nachdem „unbeherrschbare Umstände“ in den vergangenen Jahren teils für mehr als 20 % der Pleiten verantwortlich waren und im Jahr 2022 im Zuge der Corona-Krise mit 28 % einen Höchststand erreicht hatten, zeigte die Entwicklung auch 2025 bereits das dritte Jahr in Folge nach unten. Im Vorjahr waren österreichweit nur noch 7,2 % aller Firmenpleiten auf „unbeherrschbare Umstände“ zurückzuführen. Auffallend ist dabei, dass Krankheiten beziehungsweise Unglücksfälle im persönlichen Umfeld (4,1 %) erstmals seit 2019 häufiger als Insolvenzursache genannt wurden als Naturkatastrophen, Kriegshandlungen oder Pandemien (3,1 %).“

Insolvenursachen 2025 Unbeherrschbare und Externe Umstände
© KSV1870

Tags: FinanzenFirmeninsolvenzenFirmenpleitenInsolvenzstatistikKSV1870
TeilenTeilenSenden

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ähnliche Beiträge

Nationale Paketabgabe: Eigentor schon vor der Fußball-WM
Branche

Nationale Paketabgabe ist ein „Eigentor schon vor der Fußball-WM“

12. Mai 2026
Eckpunkte zum Recht auf Reparatur
Branche

Infoseite: Bundesgremium informiert über die EU-Richtlinie zum „Recht auf Reparatur“

12. Mai 2026
HV & Nexi Payment Report: 9 von 10 Österreicher:innen kaufen online ein
Branche

HV & Nexi Payment Report: 9 von 10 Österreicher:innen kaufen online ein

11. Mai 2026
Ex-Miele-Chefin Sandra Kolleth dockt bei einem Beratungsunternehmen an
Branche

Ex-Miele-Chefin Sandra Kolleth dockt bei einem Beratungsunternehmen an

8. Mai 2026
HV & WIFO: Einzelhandel trotzt Unsicherheit mit stabiler Entwicklung und Beschäftigungsplus
Branche

HV & WIFO: Einzelhandel trotzt Unsicherheit mit stabiler Entwicklung und Beschäftigungsplus

7. Mai 2026
ESC beschert heimischem Handel 70 Mio. Euro Mehrumsatz
Branche

ESC beschert heimischem Handel 70 Mio. Euro Mehrumsatz

6. Mai 2026
WERBUNG

Meist gelesen

  • FRITZ! und Starlink: Highspeed ohne Limit

    FRITZ! und Starlink: Highspeed ohne Limit

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • PV-Förderung gestoppt: EU tritt auf die China-Bremse

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • Revox rockt mit drei Deep Purple Limited Editions

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • Fiskalischer Hütchenspieler-Trick: Erst Plastiksteuer-Aus, dann Paketabgabe …

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
  • e-nnovation ist Gold-Standard: Elektrobranche hat die beste Messe Österreichs

    0 Geteilt
    Teilen 0 Tweet 0
WERBUNG
WERBUNG
ELEKTRObranche.at


Ihr unabhängiges Fachmagazin für Handel- & Gewerbe

Kategorien

  • Branche
  • Elektrotechnik
  • Hausgeräte
  • Jobbörse
  • Multimedia
  • Panorama
  • Produkte
  • Service
  • Über uns/Mediadaten
  • Abonnement
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Allgemeine Geschäftsbedingungen
  • Datenschutz
  • Impressum

© 2026 ELEKTRO|branche.at

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Branche
  • Hausgeräte
  • Multimedia
  • Elektrotechnik
  • Produkte
  • Panorama
  • Service
  • Jobbörse
Newsletter

© 2026 ELEKTRO|branche.at